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Neuer Biergarten auf dem Wartberg

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Die Siebenschläfer sind zum Glück nie wieder gekommen. Schon 1984 hatte die Stadt Heilbronn einen ehemaligen Pferdestall unweit des Höhenrestaurants auf dem Wartberg zur Schenke umbauen lassen. Die Anlage mitsamt Biergarten wurde aber nur vier Jahre lang genutzt – dann nämlich zogen Siebenschläfer ins Dach ein. Aus hygienischen Gründen musste die Schenke schließen.

Sieben Monate saniert und gestaltet

Seit vergangenem Freitag ist sie jedoch wieder geöffnet: Vollständig renoviert und garantiert nagetierfrei. "Die Siebenschläfer sind irgendwann einfach verschwunden“, sagt Geschäftsführer Florian Scharfy. Dafür ist eine hochwertige Theke eingezogen, moderne Lampen im industriellen Stil, Blumenvasen in der Form von Glühbirnen. Sieben Monate lang hat die Familie Scharfy die Schenke in Eigenleistung saniert und neu gestaltet. Weil der alte Pferdestall aus dem 18. Jahrhundert mehr als 30 Jahre lang nicht genutzt worden war, war die Bausubstanz in schlechtem Zustand

Jetzt strahlt der Raum eine rustikale Gemütlichkeit aus. In Selbstbedienung gibt es Craftbier, Wein und Alkoholfreies. Die Küche hält Currywurst und Pommes für wenige Euro bereit, aber auch Burger (neun bis elf Euro) und Wurstsalat (sechs Euro). "Wir wollen kleinere Sachen für die Wanderer anbieten“, erklärt Scharfy. Außerdem wolle man den jungen Leuten, die abends auf dem Wartberg die Aussicht genießen, ein günstigeres gastronomisches Angebot machen als im Höhenrestaurant.

Täglich von 11 bis 22 Uhr geöffnet

80 Sitzplätze gibt es auf den Bierbänken im Außenbereich, weitere 35 in der Schenke. Geöffnet ist täglich von 11 bis 22 Uhr. Das erste Test-Wochenende sei sehr gut verlaufen, ohnehin betrachtet Scharfy die zu Ende gehende Biergartensaison 2018 als Probelauf. " 2019 mit der Buga bekommen wir bestimmt mehr zu tun.“ Dann wird sich auch zeigen, ob die Parkplätze für die zusätzliche Gastronomie ausreichen. "Wir sind an der Kapazitätsgrenze“, sagt Scharfy. 

Viele neue Ideen 

Er fände es schön, wenn der Ausflugsbus der Verkehrsbetriebe öfter als nur sonn- und feiertags auf den Wartberg fahren würde. Außerdem hat er der Stadt bereits mehrmals vorgeschlagen, zusätzliche Parkplätze einzurichten. Das sei aber immer am Naturschutz gescheitert." Ich hoffe immer noch auf eine Seilbahn“, sagt Scharfy halb im Scherz. Realistischere Pläne hat er für den Spielplatz, der nächstes Jahr erweitert werden soll. Auch eine Chill-Area mit Live-Musik oder ein Volleyballfeld könnte der Geschäftsführer sich vorstellen. "Da müssen wir jetzt ausloten, was wir eigentlich wollen.“

 

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