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Wasserball ist Familiensache

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Sport bewegt jung und alt und zieht damit auch ganze Familien in seinen Bann. Doch selten sind gleich vier komplette Familien so aktiv – noch dazu in einer Randsportart – wie die Banden Bär, Friedel, Kölmel und Pimpl aus Gemmingen. Vier Väter, vier Söhne und drei Töchter nehmen seit Jahren regelmäßig und vor allem erfolgreich am Trainings- und Spielbetrieb bei den Wasserfreunden teil. 

Begeisterung für Wasserball

Die Leidenschaft für den Wassersport bekamen Nils Bär, Benita und Erik Friedel, Danielle und Lucca Kölmel sowie Hanna und Jannik Pimpl mit in die Wiege gelegt. "Mein Vater hat meine Geschwister und mich bereits früh mit in das Freibad genommen und uns zum Schwimmen motiviert“, erinnert sich Hanna Pimpl. Geprägt von der frühzeitigen Erfahrung fasste sie vor ein paar Jahren den Entschluss, im Training mitzumachen und mit dem Wasserball zu beginnen. Seit diesem Tag ebenfalls mit dabei ist der älteste Sohn der Familie, Jannik. "Meine Kinder haben mich voller Begeisterung begleitet. Der Einstieg ist beiden jedoch auch recht leichtgefallen, da sie viel Sport treiben“, verrät Vater Jochen Pimpl, selbst seit über 30 Jahren aktiver Wasserballer. Als der "Wasserballvirus“ die Familie Pimpl erreicht hatte, war er nicht mehr aufzuhalten.

Jugendmannschaft gegründet

Auch die Kinder anderer Familien stiegen mit ein, und so haben die Wasserfreunde Gemmingen vor Jahren erfolgreich eine Jugendmannschaft aufgebaut. In Anbetracht der innerörtlichen Konkurrenz durch andere Sportvereine ist das eine beachtliche Leistung für die 5.000-Seelen-Gemeinde und vermutlich einmalig in Deutschland. Spielertrainer Daniel Haag sowie Patrick Mach rührten kräftig die Werbetrommel, organisierten ein Kinder-Ferienprogramm und eine Partnerschaft mit der Wolf-von-Gemmingen-Schule

Anfangs in einer Jugendspielgemeinschaft mit der SSG Heilbronn, ist in dieser Saison eine U16-Mannschaft am Start. Es war nur eine Frage der Zeit, bis dann auch der jüngste Spross anderer Familien mit einstieg. Mit bei den Älteren dabei sind auch Benita Friedel (12) und Danielle Kölmel (15). Die Vorteile liegen auf der Hand. Zum einen ist die ganze Familie eingebunden. "Die Mütter sind als Fahrdienst, Kampfrichter am Protokolltisch oder bei größeren oder kleineren Blessuren gefragt“, berichtet Britta Bär, die erst jüngst ihren Mann Ralf nach einem Rippenbruch verarzten musste, den er durch den Tritt eines Gegenspielers erlitten hatte.

Nachwuchskräfte werden gesucht

Und "Wasserball ist eine Herausforderung, der man sich stellen sollte, es ist eine Bestätigung der eigenen Leistungsfähigkeit und man hat viel Spaß in der Gemeinschaft“, fasst Britta Bär zusammen. Doch aller Zukunftssorgen haben sich die Wasserballer trotz des Zuwachses nicht entledigt, weshalb sie weiter Nachwuchskräfte suchen

 

 

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