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Großes Interesse

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Total begeistert zeigte sich Bürgermeister Andreas Vierling über die starke Beteiligung am Jugendforum der Gemeinde Untergruppenbach. Bei der Erstellung des Gemeindeentwicklungskonzeptes 2035 sollen alle Einwohner mit einbezogen werden. Eine Bürgerbefragung und verschiedene Veranstaltungen mit Erwachsenen brachten bereits erste Ergebnisse.

Rege Beteiligung

Mit dem am Samstag durchgeführten Jugendforum hat die Gemeinde speziell die Zwölf- bis Neunzehnjährigen zu ihren Erwartungen an die Gemeinde befragt. Schwerpunktthemen waren die örtlichen Freizeitangebote, Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomieangebote, Mobilität und das allgemeine Erscheinungsbild der Gemeinde. Die Erwartungen von Bürgermeister Vierling, viele Vorschläge und Anregungen zu erhalten, wurden mehr als erfüllt.

Das Gemeindeoberhaupt gab aber auch klar zu verstehen, dass nicht alle Ideen umsetzbar seinen. "Lieber bringen wir weniger Themen auf den Weg, dafür machen wir sie richtig“, sagte er. Mitarbeiter des Planungsbüros Reschl aus Stuttgart waren gekommen. In überschaubaren Arbeitsgruppen nahmen die Fachleute die Ideen, Kritikpunkte und Wünsche der Jugendlichen entgegen und arbeiteten diese gemeinsam aus.

Grundsätzlich zufrieden

Mitarbeiterin Corinna Götz war von der Beteiligung der Jugendlichen begeistert: "Die sind alle richtig bei der Sache und jeder bringt sich positiv ein. Die Vorstellungen und Wünsche der Jugendlichen sind alle realistisch und umsetzbar“, sagte sie. Ganz oben auf der Liste standen der Wunsch nach einem Jugendhaus und der Ausbau des Datennetzes. Bastian Koehler bemängelte die schlechten Busverbindungen in den Abendstunden und an Wochenenden. "Ansonsten möchte ich hier meine Ideen einbringen“, sagte der 17-jährige Gymnasiast.

In die gleiche Richtung gingen die Gedanken von Lara-Marie Dauterstedt. "Ich hätte nur noch gerne ein Angebot für Mädchenfußball, sonst sind die Freizeitmöglichkeiten gut“, meinte die 15-Jährige. Insgesamt waren die Jugendlichen mit den altersgerechten Angeboten im Ort überwiegend zufrieden. Gemeinderätin Ellen Mangatter (SPD) steht dem gesamten Entwicklungskonzept positiv gegenüber. "Ich hoffe, dass wir diesmal im Bezug auf einen Jugendtreff dranbleiben und es nicht wieder nur bei Ansätzen bleibt“, sagte sie zuversichtlich.

Kein Jugendgemeinderat benötigt

Bei der Präsentation der Ergebnisse bekamen die anwesenden Gemeinderäte noch zahlreiche Verbesserungsvorschläge mit auf den Weg. Verbesserungen der Sportanlagen, Wartehäuschen an Bushaltestellen der Ortsteile, mehr Fußgängerüberwege und eine Gemeinde-App waren nur einige der Wünsche. Kein Thema für die Anwesenden war die Schaffung eines Jugendgemeinderates. Eine Beteiligung in Form von weiteren Jugendforen wurde als besser angesehen.

 

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