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Doch keine Gefahr

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Ein 17-jähriger Schüler, der am Dienstagnachmittag bewaffnet in der Öhringer Richard-von-Weizsäcker-Schule von der Polizei festgenommen wurde, ist mittlerweile in stationärer ärztlicher Behandlung. "Der Gesundheitszustand wird überprüft“, sagt Harald Freyer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Schwäbisch Hall, die den Fall übernommen hat.

Keine Bedrohung

Laut einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Heilbronn habe der Schüler entgegen erster Meldungen nicht damit gedroht "alle umzubringen“. Es habe keinerlei Bedrohung durch den Schüler gegeben, heißt es in der Presseerklärung. Nach bisherigem Kenntnisstand soll der 17-Jährige seinen Mitschülern die zuvor besorgte Schreckschusswaffe gezeigt und mit dieser geprahlt haben.

Die Mitschüler informierten den Schulleiter, der umgehend die Polizei verständigte. Die Polizeibeamten trafen den 17-jährigen noch in der Schule an. Dieser ließ sich widerstandslos festnehmen. Unklar ist, um welche Art von Waffe es sich handelt, die der Schüler bei seiner Festnahme bei sich trug. "Das ist einer der Aspekte, die zu prüfen sind“, sagt Freyer. Auch stelle sich die Frage, ob der Schüler im Besitz eines Waffenscheines war.

Fortsetzung des Unterrichts

Der Unterricht an der Richard-von-Weizsäcker-Schule ist gestern Morgen regulär fortgesetzt worden. "Die Schüler sind durch die Lehrer ruhig und sachlich über den Vorfall informiert worden“, teilt Sascha Sprenger, Pressesprecher des Landratsamts Hohenlohekreis, schriftlich mit. Auf Anfrage erklärte er, dass es in jeder Schule in Trägerschaft des Hohenlohekreises Alarmierungspläne gebe, die ständig aktualisiert würden.

 

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