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Kinki Palace: Disco-Betreiber insolvent

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Die Betreibergesellschaft der Sinsheimer Diskothek Kinki Palace hat Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Nach einem Brand ist die Disco derzeit geschlossen. Wie es weitergeht, ist noch nicht klar. Betroffen sind 74 Mitarbeiter.

Nach Brand geschlossen

Tanzverbot an Feiertagen

Nach einem Brand im Lager und im Außenbereich war die Diskothek geschlossen, ist auf der Homepage des Kinki Palace zu lesen. "Wir werden auf jeden Fall noch in diesem Sommer mit einem fetten Summer ,We are back‘ Opening und tollen Partys für Euch zurückkommen“, heißt es dort  mit Verweis auf die laufenden Renovierungsarbeiten.

Dass sie zu Ende gebracht werden und die Disco bald wieder öffnet, sei durchaus möglich, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Renald Metoja auf Nachfrage von stimme.de. Noch sei es aber zu früh, sich über die Perspektiven des Unternehmens zu äußern, betonte der Sinsheimer Rechtsanwalt.

Nachfragen auf Facebook

Die Reininger & Schleh Discotheken GmbH hat beim Amtsgericht Heidelberg Insolvenzantrag gestellt. Auf der Facebook-Seite des Kinki Palace hatten zuletzt viele Nutzer gefragt, wann die Diskothek wieder öffnet.

Das Kinki Palace ist eine der traditionsreichen Großraumdiskotheken im Kraichgau. Bestrebungen, in Eppingen an die Disco-Tradition früherer Jahre anzuknüpfen, waren gescheitert. Dort hatten die Betreiber des E2 im Frühjahr 2016 Insolvenz angemeldet, ein neues Disco-Projekt ist dort nicht in Sicht. 

 

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