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Bunte und fröhliche Zeit beginnt

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Wenn ein Gottesdienst mit der Titelmelodie von "Piraten der Karibik" beginnt, die Besucher davon singen, dass Gott schon zur Zeit der Dinosaurier fröhlich gelacht hat, und der Duft von Popcorn über allem schwebt - dann ist wieder Gaffenbergzeit. Mit einem Familiengottesdienst und dem anschließenden Eröffnungsfest ist am Sonntag die vierwöchige Stadtranderholung der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Heilbronn gestartet. 

1250 Kinder und 230 Betreuer

"Man kann die Freude förmlich greifen, sieht sie in den Augen der Kinder und Erwachsenen und spürt sie im Bus", freut sich Jugendpfarrerin und Oberonkelin Stefanie Kress. Sie ist begeistert, dass die Bänke unter dem großen weißen Zeltdach schon zu Beginn so gut gefüllt sind. "Ich glaube ja, dass manch ein Erwachsener auch ganz ohne Kind hier ist", ergänzt sie augenzwinkernd. Da sehe man einfach, was den Menschen der Gaffenberg bedeutet.

1250 Kinder in der ersten, weitere 740 in der zweiten Freizeit, darunter 40 Kinder mit Behinderung und rund 130 mit Flüchtlingserfahrung, um die sich insgesamt 230 Onkel und Tanten kümmern - alles Zahlen, die seit Jahren stabil sind. Sie alle bekommen schon an diesem Tag einen Hauch dessen zu spüren, was in nächster Zeit hier oben los sein wird. Spaßig, fröhlich, bunt wird es zugehen - davon zeugen schon jetzt die vielen verkleideten Ehrenamtlichen.

Gespannte Kinder

Liliana ist schon ganz gespannt, denn die Neunjährige wird zum ersten Mal auf dem Gaffenberg sein. "Ich weiß noch gar nicht, was passiert", gibt sie zu. Ihre Mutter Lena Maria De Gaetanis hat zumindest eine Idee davon. "Sie soll hier Unterhaltung mit anderen Kindern finden. Mein Cousin war zehn Jahre lang Onkel, da hab ich viel Gutes gehört", begründet die Heilbronnerin, warum sie ihre Tochter angemeldet hat.

Ben ist erst sechs, deswegen ist er noch nicht dabei, aber seine Schwester. "Ich möchte hier auch mal hin, es ist voll schön", kräht der Kleine fröhlich. Ben sitzt im Rollstuhl. So genau hat sich Papa Philipp Geier noch nicht informiert. "Aber ich denke, mit einer Hilfe, die ihn begleitet, sollte das gehen", schätzt er. Da wolle man sich dann nächstes Jahr Gedanken machen.

Alte Hasen

Emil (13) und Oskar (12) sind dagegen schon alte Hasen. Drei oder vielleicht sogar vier Mal waren die Jungs bereits dabei. "Am meisten freuen wir uns auf die Geländespiele im Wald", erzählen sie einhellig. Die seien immer anders und die Betreuer verkleiden sich oft. 

Eine kleine Gruppe von Onkeln und einer Tante spielen bunt verkleidet die Geschichten des kleinen bunten Tiers "Ich bin ich" vor. Die übergroße Version dürfen die Kinder dann auch noch mit Handabdrücken verzieren. Ja, es wird bunt werden die nächsten vier Wochen hier oben auf dem Berg.

 

 

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