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Buga als gemeinsame Aufgabe

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Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel ist überzeugt: "Die Bundesgartenschau wird die Region zusammenschweißen und das Bewusstsein für die Zusammengehörigkeit stärken." Dass die Buga nicht nur für die Stadt Heilbronn von Bedeutung ist, sondern für die gesamte Region Heilbronn-Franken, soll sich in der gemeinsamen Präsentation von Wirtschaftsregion (WHF), Landkreis Heilbronn und Handwerkskammer und weiteren Akteuren zeigen. 

Die Gesamtregion ist präsent

"Die Buga setzt einen Impuls für die Gesamtregion", erklärt WHF-Geschäftsführer Dr. Andreas Schumm. Es sei nicht einfach gewesen, auch Landkreise wie Main-Tauber davon zu überzeugen, dass es sinnvoll ist, auf der Schau im Oberzentrum präsent zu sein.

Landschweine als Hingucker

Am nördlichen Eingang zur Buga im Zukunftspark Wohlgelegen soll sich die Region in ihrer ganzen Vielfalt darstellen. Nicht nur ein optischer Hingucker wird dort das Gehege mit Schwäbisch-Hällischen Landschweinen sein. Die bäuerliche Erzeugergemeinschaft ist einer der Akteure, die sich mit einem Beitrag einbringt

Das Leben in der Region

Im Mittelpunkt stehen zwei Pavillons. Eine Konstruktion aus Holz platziert der Landkreis. Man habe sich früh zum eigenen Beitrag auf der Buga bekannt, betont Landrat Detlef Piepenburg. Die Themen sollen neugierig machen auf die Region und zeigen, wie wohnt, lebt, arbeitet man hier. Was macht den Wirtschafts- und Forschungsstandort aus, welchen Stellenwert hat Tourismus? Auch eine spannende Verbindung von Historie mit Gegenwart und Zukunft soll gelingen, etwa dass die eiserne Faust von Götz von Berlichingen das Prinzip von Robotergreifarmen der Firma Schunk quasi vorweggenommen hat.

Die Handwerkskammer spricht den Nachwuchs an

Eine futuristische Anmutung hat der Pavillon der Handwerkskammer. Die Zukunftsfähigkeit des Handwerks mit seinen 130 Berufsbildern soll im Entwurf zum Ausdruck kommen. Wichtig sind dem Kammerpräsidenten Ulrich Bopp vor allem die Beiträge auf der Schau, mit denen der Nachwuchs für Handwerksberufe angesprochen werden soll. "Toll, dass der Buga-Eintritt bis zum 15. Geburtstag frei ist."

Schließlich gibt es noch einen Bühnenaufbau als Schaufenster der Region, den Kommunen, Tourismusorganisationen, Unternehmen und Vereine bespielen können. Verbunden sind die drei Stationen über ein 164 Meter langes rotes Band aus Holz und Metall, das sich als Blickfang über das Areal schlängelt.

Die Buga setzt auf neue Vielfalt

Buga-Geschäftsführer Hanspeter Faas ist stolz über den Zusammenschluss mit der Region. Das sei nicht bei jeder Gartenschau gelungen. Den Standort am Nordeingang hält Faas für "extrem attraktiv". Dort sind die Parkplätze für Reisebusse und der meisten Besucher, die mit dem Auto kommen. 

Dass sich die Region so umfangreich zeigt, liegt für Faas auf der Hand. Heute brauche es neue Inhalte, erfolgreiche Gartenschauen setzten nicht mehr nur auf das Thema Garten. Eine vergleichbare Vielfalt wie in Heilbronn habe es noch nie bei einer Gartenschau gegeben.

 

 

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