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Cocktail aus 16 verschiedenen Stimmen

Übersicht

Mit einem beeindruckenden Mix aus anspruchsvollem Gesang holte die sechzehnstimmige A-Capella-Formation Beauties and the Beats ihr Publikum aus der Reserve. Die Ballei war zweimal ausverkauft. Schon beim dritten Titel "I want to be the only one“ von der britischen Girl-Group Eternal blieben die Zuhörer nicht mehr ruhig auf ihren Plätzen sitzen. Den anregenden Stimmencocktail rührten sie mit rhythmischem Klatschen auf. 

Repertoire

Von Michael Boltons dramatischem "To the distance“ aus dem Disneyfilm Hercules über den plattdeutschen Wechselgesang "De Leev“ bis zum auf den Rhythmus reduzierten Grönemeyer-Song "Der Weg“ suchen sich die Sängerinnen und Sänger um Chorleiter Martin Renner die besten Zutaten für ihre Show. Das aktuelle Programm "Heimspiel“ ist erneut gewachsen. Nach dem Konzert waren sich die Zuhörer einig, dass der Weg weiter nach oben geht. "Die haben sich toll weiterentwickelt“, sagte Susanne Mohr. Mit Ehemann und Freunden war sie gekommen. Ihr Urteil: "ein Konzertbesuch ist unbedingt empfehlenswert“, setzte sie obendrauf. 

Neben den hervorragenden Zutaten für das neue Programm haben die Chormitglieder viel an ihrer Choreographie gearbeitet. Tänzerisch sind sie großartig – auch die männlichen Stimmen – und von der Dramatik des Auftritts her bieten sich immer neue Überraschungen. Zudem verstehen es Martin Renner und die übrigen Moderatoren, die Abfolge mit einem Augenzwinkern anzusagen.

Perfekt gesetzt

Die Höhepunkte des Programms sind perfekt gesetzt und werden durch eine professionelle Licht- und Tontechnik unterstrichen. Da machen vielstimmige Wohlfühlpassagen den Song der Wise Guys "Lauter, lauter“ zum Gänsehaut-Stück. Ein ideales Betätigungsfeld für den riesigen Stimmenumfang der weiblichen und männlichen Sänger. 

Aber die Formation kann nicht nur harmonisch und schön. Bei "das hässlichste Mädchen der Welt“ outet sich der Chorleiter als Freund mit Hingabe, der sein Mädchen aber wegen der Freunde und der Umgebung nicht zeigen kann. Beim neuen Lied "Animals“ von Maroon 5 hat Sofie Wendt ihren großen Auftritt. Mit viel Energie präsentiert sie den Song über eine tiefgreifende Leidenschaft. Mit dem Justin Bieber-Hit "Sorry“ verabschiedete sich der stimmgewaltige Chor nach drei Zugaben von den frenetisch klatschenden Zuhörern, nicht ohne mit weißen Rosen noch einen gelungenen Akzent verteilt zu haben.

Bewertung

Ella und Stefan Wendt waren bei beiden Konzerten dabei. Als Eltern einer Sängerin können sie den Fortschritt des Chores sehr gut beurteilen. Sie bewundern die Energie, die die Gruppe in ihre Musik investiert. Für Tochter Sofie war die Planung des Konzertes perfekt getimed, sodass auch das parallel laufende Musical "ganz gut“ zu verkraften war. 

 

 

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