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Zentraler Busbahnhof wird rechtzeitig fertig

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"Ende des Jahres ist er fertig“, versichert Wilfried Hajek. Der Baubürgermeister spricht vom neuen zentralen Busbahnhof, der entlang der westlichen Bahnhofstraße entstehen, aber keine moderne Infrastruktureinrichtung werden wird. "Es wird ein Provisorium, das aber deutlich besser wird, als der momentane Zustand“, erklärt Hajek. Erst wenn in ein paar Jahren der Fleischer-Einkauf Heilbronn-Hohenlohe seinen Standort an der Frankfurter Straße räumt, soll hier ein zeitgemäßer Busbahnhof entstehen. Zu dieser Lösung sagt Hajek: "Ich sehe keine andere Fläche.“ 

Umbau

Der vorhandene Omnibusbahnhof, der derzeit von Stadt- und Regionalbussen sowie internationalen Fernbussen angefahren wird, steht auf dem Boden der Albtal-Verkehrsgesellschaft (AVG). Das Verkehrsunternehmen aus Karlsruhe plant hier für 7,5 Millionen Euro den Bau einer Wagenhalle für die Wartung und Reinigung ihrer S-Bahnzüge. Aufgrund dieser Nutzung muss der zentrale Busbahnhof verlegt werden. 

Für geschätzte rund 700 000 Euro ist folgendes geplant: Die westliche Bahnhofstraße wird auf 12,50 Meter verbreitert. Die Parkbucht für fünf Stadt- und Regionalbuslinien wird an die Südseite der Straße verlegt. Der Haltestellenbereich wird drei Meter breit und mit überdachten Sitzgelegenheiten ausgestattet. Am Ende der Bahnhofstraße entsteht eine große Buswendeschleife.

Der Kontaktladen bleibt unberührt. Lediglich von der östlichen Rasenfläche muss ein etwa vier Meter breiter Streifen in Anspruch genommen werden. Die Hecke im Süden wird auf vier Meter Breite entfernt. Die 700 Quadratmeter große Grünfläche mit Altbaumbestand Richtung Schießhaus und einem Fuß- und Radweg wird durch die Planung nicht tangiert.

Bebauung

Der eingeschotterte Parkplatz zwischen Bahnhofstraße und Frankfurter Straße wird mit einer Asphaltdecke für Fernbusse umgebaut. Errichtet wird in Nord-Süd-Richtung ein 65 Meter langer Bahnsteig mit sechs Bushalteplätzen und zwei Wartehallen. Dadurch reduzieren sich die Kurzzeitparkplätze von bisher 125 auf 55 Stellplätze. Die Zu- und Abfahrten der Busse erfolgen ausschließlich über die Bahnhofstraße. Die Pkw-Parkplätze können sowohl von der Bahnhofstraße als auch über die Frankfurter Straße angefahren werden.

Der Bebauungsplan, der zwischenzeitlich im Entwurf vorliegt, sieht nach schalltechnischen Untersuchungen vor, dass an drei Fassaden umliegender Gebäude passive Schallschutzmaßnahmen notwendig werden. Die Kosten werden auf etwa 18 000 Euro beziffert. 

 

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