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Mobilie Jugend- und Schulsozialarbeit haben Erfolg

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Sowohl in der offenen und mobilen Jugendarbeit als auch in der Schulsozialarbeit an der Lichtenbergschule gibt es in Oberstenfeld viele erfolgreiche Projekte. In ihren dem Gemeinderat vorgetragenen Jahresberichten gaben Michael Peyerl und Annika Früchtl, die für die offene und mobile Jugendarbeit verantwortlich zeichnen, und Schulsozialarbeiterin Franziska Weber einen umfassenden Einblick in ihre Tätigkeit.

Angespannte Personalsituation

Bürgermeister Markus Kleemann betonte, dass Oberstenfeld bei der sozialen Betreuung der örtlichen Jugend sehr gut aufgestellt sei. "Die Zusammenarbeit zum Wohle unserer Kinder funktioniert einwandfrei.“ 

In seinem Bericht ging Diplom-Sozialpädagoge Peyerl auf die angespannte Personalsituation ein. Weil eine Fachkraft wegging, konnte von Januar bis August 2017 eine Vollzeitstelle im Jugendhaus Charisma nicht besetzt werden. Projekte mussten verschoben werden, und die Öffnungzeiten wurden reduziert. Als Folge gingen auch die Besucherzahlen zurück auf durchschnittlich 13 Jugendliche (Vorjahr: 16). Das habe aber auch mit einem Generationswechsel zu tun, sagte Peyerl. Der größte Teil der Besucher im Jugendhaus Charisma ist im Alter zwischen 13 und 17 Jahren und männlich. Am Kidsday und am Okifepro, dem Oberstenfelder Kinderferienprogramm, nehmen die Jüngsten teil. Sozialarbeiterin Annika Früchtl betreut vor allem den Mädchentreff mit Bastel-, Spiel-, Koch- und Tanzangeboten. Bei den Angeboten für männliche Besucher sind besonders der Jungenaktionstag und die Fußballturniere beliebt.

Konfliktbewältigung

Drogenprävention und auch die Beteiligung von Jugendlichen an der Gemeindepolitik finden im Rahmen der Sozialarbeit statt. Als Streetworker kennt Michael Peyerl die Probleme der Jugendlichen, die sich an Plätzen in der Gemeinde treffen. "Wir wollen die Bedürfnisse der Jugendlichen aufnehmen und sie nachhaltig behandeln“, erklärte der Sozialpädagoge. SPD-Rat Werner Lämmle bemerkte, dass sich Streetwork in Oberstenfeld auszahle. Ruhestörungen und andere Belästigungen seien zurückgegangen.

Wie Schulsozialarbeit an der Lichtenbergschule aussieht, erläuterte die zuständige Sozialarbeiterin Franziska Weber. Ihre Aufgabenschwerpunkte sind: bei den Schülern soziale Kompetenzen zu fördern und sie bei der Bewältigung von Konflikten zu unterstützen. In den ersten Klassen wird das respektvolle Miteinander im Schulalltag geübt. Dabei spielt die Stoppregel mit dem klaren Ausspruch "Stopp!“, was so viel wie "Hör’ auf!“ bedeutet, eine wesentliche Rolle.

Sich selbst kennenlernen

Andere Projekte wie "Starke Kids“ für den Übergang in weiterführende Schulen, oder "Körperschätze – schätze deinen Körper“, um sich selbst besser kennenzulernen, stehen in der Lichtenbergschule ebenfalls auf dem Programm. 

In der Ganztagesschule betreut Franziska Weber auch Nachmittagsangebote. "In der Ruheinsel finden die Kinder in der Mittagspause einen Ort des Rückzugs“, sagte Weber. Die Ruheinsel sei inzwischen sehr beliebt. 

Als weitere Betätigungsfelder nannte die Schulsozialarbeiterin die Begleitung von Ausflügen, die individuelle Beratung von Schülern, Eltern und Lehrern. "Die Schulsozialarbeit ist umfassend und ein wichtiger Eckpfeiler im Schulalltag“, erklärte Gemeinderat Günter Perlinger (SPD).

 

 

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