Stimmt.de

Titelseite.indd
Stimmt! Magonline lesen!

Nachricht-Detail

Staffellauf der Stimmtalente

zurück zur Übersicht

Es ist das bislang umfangreichste Programm der Höhr-live-Reihe: Tanz, Akrobatik und Musik verbinden sich am Freitag zu einem über vierstündigen Marathon-Auftritt. Gut daran ist unter anderem, dass sich keiner der Besucher im Jugendkulturhaus Fiasko langweilt und die Nachwuchstalente den Profis fast die Show stehlen.

Starke Auftritte

Die Ouvertüre gestalten Mädchen und Jungs des Vereins Zirkus Abbracci. Sie tanzen mit Bällen und Farbeffekten, jonglieren und zeigen akrobatische Formationen, bei denen die Jüngste an der Spitze sitzt, steht oder liegt. Sportliche Grandezza. Dann entern Laura und Erik die Bühne. Sie nehmen seit über zehn Jahren Unterricht bei Musik in Takt, einer von Roland Hank und Sarah Hank-Paidar geleiteten Öhringer Musikschule. Das junge Duo singt und spielt emotionale Songs von Bon Jovi oder Pink und wächst bei "Purple rain“ von Prince über sich hinaus. Weiter geht’s im Musik-in-Takt-Staffellauf mit Gitarrist Felix und Sina, die den "Lost boy“ mit zarter Stimme singt. 

Die Lehrerband – Hank (Bass), Stefan Kümmerle (Drums), Matze Waßer (E-Gitarre) und Jake Voth (Gesang) – kommt hinzu und begleitet Felix zu "Mercy“. Die kleine Gloria wagt sich an Adele, und die noch kleinere Lena probiert es mutig mit Ed Sheeran. Altersgemäß wartet Amina mit mehr und zugleich elegantem Stimmvolumen auf, und als die Musik härter wird, hält Rebecca sicher Kurs, auch durch die Hiphop-Passage. Michelle verfügt über ein zu "Photograph“ passendes Timbre, wonach Selina ihr "This is me“ nicht bloß singt, sondern richtig performt. Dagegen wirkt Maya bei einem Hit von Ariana Grande fast schüchtern, Lucy indessen hat keine Scheu vor Guns’n’Roses. Das Mikro wird an eine andere Lena übergeben, die sowohl äußerlich als auch stimmlich der jungen Avril Lavigne ähnelt. Kristina kommt mit ihrer Stimmkraft beinahe an Donna Summer heran, und Hannah singt das einzige deutsche Lied des Abends nahezu professionell. Ein sehr abwechslungsreicher Reigen. 

Spaß

Schließlich bleiben die echten Profis, die keinem mehr etwas beweisen müssen, unter sich. Es wird schnell und funky bei "Like a hobo“, ebenso beschwörend wie druckvoll bei "Hold back the river“. Das Quartett bedient sich bei Lenny Kravitz und Stevie Wonder, interpretiert rares und bekanntes Material ebenso dicht wie differenziert. "Es geht heute nicht um die Weltherrschaft, sondern es geht um den gemeinsamen Spaß“, bemerkt Jake Voth. Treffender kann man das nicht zusammenfassen. 

 

 

Galerien

Regionale Events

Barrierefreie Lesung

Hasnain Kazim liest in der Stadtbibliothek im K3 Heilbronn aus „Mein Kalifat“.