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Kooperation schafft Begegnungsgmöglichkeiten

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Für die Blanc-und-Fischer-Schule ist es nicht weniger als ein Meilenstein, findet Rektor Andreas Schey. Als erste Gemeinschaftsschule hat die Sulzfelder Einrichtung gestern einen Kooperationsvertrag mit den Beruflichen Schulen Bretten (BSB) geschlossen. "Das ist sehr wichtig für uns“, betont der Schulleiter. Ein Austausch unter Lehrern und Schülern soll Neunt- und Zehntklässlern künftig den Übergang erleichtern. 

Zusammenarbeit 

Derartige Kooperationen pflegt beispielsweise auch die Wolf-von-Gemmingen-Schule. Jugendliche können von einer solchen Zusammenarbeit auf ihrem Bildungsweg nur profitieren. "Begegnung und Nähe erleichtern die Orientierung“, ist auch Barbara Sellin, Schulleiterin der BSB, überzeugt. Ihre Einrichtung hat zahlreiche Kooperationen, unter anderem mit Realschulen. Künftig sollen auch Sulzfelder Schüler gezielt über mögliche Bildungswege nach Haupt- oder Realschulabschluss in Bretten informiert werden. 

Die Sulzfelder Gemeinschaftsschule ist auf dem Weg zum ersten Abschlussjahrgang: 27 Schüler werden im kommenden Schuljahr voraussichtlich eine zehnte Klasse bilden. Nach der Mittleren Reife könnte es für die Jugendlichen in Bretten am Beruflichen Gymnasium weitergehen. Aber auch die Neuntklässler sollen von der Kooperation profitieren und die Berufsfachschule kennenlernen. "Die Schnittstelle soll nahtlos funktionieren“, sagt Andreas Schey. Dafür brauche man verlässliche Partner. Das sind beide Einrichtungen eigentlich schon länger, jetzt auch offiziell per Vertrag: "Die Verbindlichkeit ist wichtig“, erklärt der Rektor.

Bewährter Austausch 

Künftig sollen Sulzfelder Schüler regelmäßig in Bretten hospitieren. Gegenseitige Besuche beispielsweise von Informationsveranstaltungen sollen intensiviert werden. Wichtig ist dem Rektor vor allem der Austausch auf Lehrerebene. Damit der Übergang ins Berufliche Gymnasium reibungslos gelingt, müssen Anforderungen in Mathematik, Deutsch und Englisch bekannt sein. Sulzfelder Lehrer werden deshalb in Bretten hospitieren. Dieser Austausch hat sich auch an anderen Schulen bewährt. Hellbergschule und Selma-Rosenfeld-Realschule in Eppingen unterstützen sich so beispielsweise bei der Prüfungsvorbereitung, weil künftig beide Haupt- und Realschulprüfung abnehmen.

Beide Abschlüsse sind auch in Sulzfeld und Gemmingen möglich. Das Berufliche Gymnasium sei für seine Schüler deshalb eine Option, erklärt Andreas Schey. Die Kooperation mit Bretten soll ständig weiterentwickelt werden. Einmal im Jahr wollen die Beteiligten Bilanz ziehen. "Aus Kooperationen wächst oft viel mehr als gedacht“, weiß Barbara Sellin aus Erfahrung. 

 

 

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