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Qualifikation für Landeswettbewerb

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Großen Enthusiasmus für ihr Instrument bewiesen vier junge Musikerinnen am Dienstag beim Preisträgerkonzert des Regionalwettbewerbs in Bönnigheim. Stadtmusikdirektor Rainer Falk lobte die musikalischen Leistungen und das persönliche Engagement der Jugendlichen sowie deren Eltern. Ohne deren Unterstützung mit Fahrdiensten sei dies nicht zu bewältigen. Das Konzert in der Aula des Schulzentrums war zugleich Generalprobe: für ihre Teilnahme am Landeswettbewerb von "Jugend musiziert“ nächste Woche in Bietigheim-Bissingen. "Vom 15. bis 18. März 2018 halten wir den Nachwuchstalenten die Daumen“, sagte Rainer Falk vor rund 30 Zuhörern. 

Musikalische Leichtigkeit 

Für musikalische Leichtigkeit stand Lina Belz an dem Abend. Sie eröffnete das Preisträgerkonzert an der Querflöte mit der "Sonate in D-Dur von J. B. Vanhal, 1. Satz Allegro“. Eine zarte Melodie, deren Geist sich bei den weiteren Stücken – "Sonatina von Pal Jardanyi 2. und 3. Satz“ sowie "Üsküdar“ von John Elliot Haynes – fortsetzte. In lockerem, selbstbewusstem Spiel nahm die Zwölfjährige die Zuhörer mit zu inneren Bildern: Federn, die sanft schwebten, während draußen die Dämmerung hereinbrach. Im Wechsel zwischen ruhigem und lebhaft-quirligem schenkte sie den Zuhörern Lebensfreude und Genuss.

Das Duo, bestehend aus der zwölfjährigen Amelie Benz und Jule Frank, faszinierte die Gäste mit seinem vierhändigen Klavierspiel. Die Jugendlichen nahmen ihr Publikum gleich zu Beginn mit zu Konzertsaalniveau. Locker verzauberten sie bei einer "Sonate in C-Dur“ und einem "Allegro und Allegretto scherzando“ von Vaja Azarashvili ihre Zuhörer. Fingerfertig spielten sie anspruchsvolle Kompositionen von Carl Maria von Weber, reihten die Töne perlenartig auf eine anmutige Kette. Sie spielten Melodien, die die Herzen der Zuhörer erreichten. 

Weichen stellen 

Isabelle Zaubitzer präsentierte das "Flötenkonzert in G-Dur, 3. Satz von Carl Stamitz“ in seiner melodiösen Tiefe. Ruhig und konzentriert ging sie auch bei anderen Stücken in ihrem Instrument und den Melodien auf. Als Highlight spielte sie "Zoom Tube“ von Ian Clarke. Die Querflötenspielerin verschmolz voll und ganz mit ihrem Instrument und offenbarte dabei größte Kreativität – dem Publikum blieb nur noch das Staunen.

Weichen für den Erfolg des Nachwuchses stellte Rainer Falk 1999, als er die Bläserklassen in den Grundschulen einrichtete. Über 100 Kinder lernen derzeit in jeweils zwei Bläserklassen in Bönnigheim, Erligheim und Kirchheim unter der Federführung der Städtischen Musikschule Bönnigheim ein Blasinstrument. Insgesamt unterrichten 16 Lehrer die gesamte Palette der Blasinstrumente. 

Darüber hinaus werden auch auch Gitarre und E-Gitarre, Schlagzeug, Klavier, Violine gelernt. Bestandteil des umfassenden Konzepts der Ausbildung von Talenten ist auch die musikalische Früherziehung sowie musikalische Grundausbildung.

 

 

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