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Ein heller Ort für Jugendliche

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"Ist das schön geworden!“ Immer wieder loben Besucher am Sonntagnachmittag die neugestalteten Räume im Stadtgraben 16. Melanie Heinzmann darf viele Hände drücken und freut sich mit den Gästen. Die Leiterin des Jugendzentrums feierte am Wochenende die Neueinweihung ihrer Einrichtung mit vielen regelmäßigen Besuchern, Gästen und Wegbegleitern. 

Versicherungsschaden

Nach dem Brand im Mai 2017 ist der Dachstuhl erneuert und das Gebäude renoviert worden. Rund 30 000 Euro hat die Gemeinde in den Ausbau des im Januar 2003 eingeweihten Gebäudes investiert, wovon allerdings ein Teil über die Brandschutzversicherung wieder in die Kasse zurück fließen wird, so Kämmerer Torsten Behringer, der sich unter den Gästen befand. Zudem wurden für 15 000 Euro neue Einrichtungsgegenstände angeschafft. 

Insgesamt wirkt das Jugendzentrum – von den Nutzern Juze abgekürzt – jetzt heller und freundlicher. Im Flur zieren fröhlich-bunte, von den Mädchen gemalte Bilder die weißen Wände. Die Räume selbst wurden neu aufgeteilt. Das Büro der Leiterin befindet sich nun direkt neben dem Eingang. Hier finden Einzel- und Beratungsgespräche statt, die Besucher können sich Rat und Hilfe holen, etwa vor Bewerbungsgesprächen, beim Bewerbungenschreiben oder wenn sie familiäre Probleme haben. Der große Aufenthaltsraum ist dort, wo er immer war. 

Auch das seinerzeit mit dem  Künstler Don  gemeinsam gestaltete Graffiti ziert noch die Wände. Die Küche wurde neu gestrichen und um einige Dinge ergänzt. Neu ist ein kleinerer Aufenthaltsraum, der zum gemeinsamen Essen oder Basteln genutzt wird oder für Beratungsgespräche mit Gruppen. Der Mädchenraum ist in seinen frischen Grün- und Rosatönen gut erkennbar.

Noch nicht ganz fertig ist die Werkstatt, hier fehlen noch einige Utensilien. Auch im so genannten Tonstudio steht noch die Tischtennisplatte. "Hier wollen wir die Räume mit den Jugendlichen gemeinsam gestalten“, sagt Melanie Heinzmann. Der Außenbereich um das Gebäude herum kann von den Jugendlichen genutzt werden, hier will man ebenfalls gemeinsam überlegen, was nötig und sinnvoll ist. Neu ist, dass es ein zweites Büro gibt, hier können ebenfalls Beratungsgespräche stattfinden.

Mädchensache 

Angebote gibt es im Jugendzentrum für Schüler von zehn Jahren an, es gibt spezielle Öffnungszeiten nur für Mädchen. Zudem trifft sich die Mädchen-AG der Katharina-Kepler-Schule regelmäßig im Juze, künftig soll auch der Mädchentreff der benachbarten Realschule die Räume mitnutzen dürfen. Träger der Einrichtung ist die Diakonische Jugendhilfe Region Heilbronn, die von der Stadt Güglingen mit der Jugendarbeit beauftragt ist. Bei Kuchen, Waffeln, Limonade und guten Gesprächen kam bei den Jugendlichen am Sonntagnachmittag keine Langeweile auf. 

 

 

 

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