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Die Musik spielt wieder am Römersee

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Kühles Bier und Musik von Bands am Römersee. Dem steht dieses Jahr nichts im Wege, denn das Römersee-Festival im Bad Rappenauer Ortsteil Zimmerhof wird nach zweijähriger Pause wieder stattfinden. Johannes Hofstetter, erster Vorsitzender des Römersee-Kulturvereins, fasst es so zusammen: "Wir wollen der Region Heilbronn und dem Kraichgau wieder ein Festival bieten, das offen für Jugendliche und Erwachsene ist."

Gewisse Mystik

Am 17. und 18. August soll zum 35. Mal zwischen römischen Ruinen gezeltet und gefeiert werden. In den vergangenen Jahren hatte das nicht immer geklappt − 2015 und 2017 fiel die Veranstaltung aus. Es war personell "nicht zu schaffen", erzählt Hofstetter. Das Festival neben dem Beruf zu organisieren, sei nicht immer möglich. "Früher waren wir Studenten, da war das kein Problem. Heute kostet es sieben Urlaubstage. Das muss man wollen."

Der 36-Jährige gehört zu denen, die ihren Urlaub opfern und freut sich dafür auf entspannte Stunden am See. "Der Römersee hat für mich eine gewisse Mystik. Wir wollen es schön gestalten. Die Leute merken, dass wir viel Liebe reinstecken." 15 der 50 Vereinsmitglieder sind laut Hofstetter "der Motor", der die Festival-Organisation antreibt. "Im August sind es natürlich mehr. Wir haben viele Leute, die während des Festivals helfen. Anders wäre es nicht machbar."

An den zweijährigen Rhythmus müssen sich Römersee-Fans gewöhnen. "Das wollen wir erstmal beibehalten." Ob die lange Zeit zwischen 2016 und heute Auswirkungen auf die Zahl der Besucher hat, kann Hofstetter nur vermuten: "Die Leute, die da waren, kommen in der Regel wieder. Wir wollen auch nicht, dass 10 000 Leute kommen." Eine solche Menge könne das Festivalteam nicht bewältigen.

Kein Eintritt

Kein Eintritt, keine Kontrollen, kostenloses Zelten. Damit sich das Festival trotzdem lohnt, haben sich die Veranstalter etwas für die Finanzierung ausgedacht. Wer möchte, kann freiwillig einen sogenannten Fisch-Pass kaufen und erhält damit ein T-Shirt oder Getränke. Das Konzept habe vor zwei Jahren funktioniert, meint Hofstetter: "Eintritt wollen wir nicht verlangen. Aber wir brauchen Unterstützung. Mit dem Pass kann man uns Planungssicherheit geben." Mindestens 100 Stück sollen verkauft werden. Das Geld soll für Reparaturen genutzt werden. "Es geht immer mal etwas kaputt. Das Geld dafür muss irgendwoher kommen."

Mitgebrachte Getränke und Essen sind deshalb nicht gerne gesehen: "Alles, was man nicht bei uns kauft, schadet dem Festival." Gegensteuern wollen die Organisatoren mit drei Bars, einem Kaffeezelt sowie selbst gemachter Linsensuppe und Grünkernburgern.

Bis zum Festival sind es noch vier Monate. "Das geht schnell", meint Johannes Hofstetter. Den Tag danach stellt er sich so vor: "Da denke ich an Erleichterung, freue mich über ein schönes Festival und den Zusammenhalt in unserem Team."

 

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