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Lustige Schwammschlacht

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"Die Schwammschlacht war lustig“, findet Cora aus Güglingen. "Mit dem Ball in den Rettungsring zu treffen war am knifflgisten“, meint Lukas aus Pfaffenhofen. Knapp 80 Kinder hatten viel Spaß bei den ersten Zaberfeldern Maispielen der Jugendfeuerwehr. An 13 Stationen konnten sie ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen, mussten erkennen, was ihre Freunde gemalt hatten oder schätzen, wie weit der Funkturm vom Aussichtspunkt entfernt ist. 

Der Spaß ist das Wichtigste

"Das Gewinnen steht weniger im Vordergrund, sondern dass alle Spaß haben und gut zusammenarbeiten“, sagt Uwe Bohse, der Drahtzieher der Veranstaltung und Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Zaberfeld. 13 Teams sind für die 5,6 Kilometer lange Runde am Start, die meisten aus der Jugendfeuerwehr, aber auch ein Jugendteam der DLRG Ilsfeld.

Die Disziplinen sind anspruchsvoll 

"Wie funktioniert das mit dem Palettenwagen?“, fragt Mareike. Die "Badeenten“, wie sich das DLRG-Team nennt, müssen mithilfe von Pfählen eine Palette über eine Strecke von knapp 30 Metern über den Schulhof der Grundschule ziehen. Das klingt einfach, doch der Größte und Schwerste im Team muss auf dem Wagen Platz nehmen. Während es sich Nico bequem macht, ziehen Mareike und Jana gemeinsam den Wagen, und Lukas und Sebastian müssen sich sputen, die Pfähle von hinter dem Wagen immer wieder nach vorne zu holen. Genau vier Minuten und 17 Sekunden hat die fünfköpfige Gruppe aus Ilsfeld gebraucht. "Es war lustig“, sagt Luca Ried, ihr Teamleiter, der sich wie die übrigen Begleiter nicht an den Aktionen beteiligen darf. 

Abkühlung bei der Schwammschlacht

Morgens haben alle Teams eine Stationskarte erhalten. Schon vorher wussten sie, an welcher Station sie ins Rennen gehen. "So vermeiden wir Wartezeiten“, erklärt Uwe Bohse. 13 Teams an 13 Stationen – und ein Zeitplan, der einzuhalten ist. An manchen Stationen des Rundparcours gibt es eine vorgegebene Zeit, in der die Teilnehmer ihre Aufgaben erledigen müssen. Manchmal auch, damit die Kinder und Jugendlichen bei allem Spaß nicht die Zeit vergessen. Etwa bei der Schwammschlacht. Bei sommerlich heißen Temperaturen tut Abkühlung gut. Hier an der Feuerwache müssen zwei der fünf Kinder mit nassen Schwämmen in ein abgestecktes Viereck treffen, die übrigen drei wringen die nassen Schwämme in Eimern aus. Am Ende wird die Wassermenge gemessen.

Geschicklichkeit ist am Kneippbecken der Wasserwelt gefragt. Beim Wasserschwertransport muss das flüchtige Nass in einem durchlöcherten Feuerwehrhelm vom Becken in einen drei Meter entfernten Mörtelkübel geschafft werden. An vier Seilenden hängt der Helm, da ist Teamarbeit gefragt. Daniel, Justin, Michel und Lukas ziehen an den Seilen, Nico taucht den Helm mit einem Stecken bei jeder Runde unter Wasser – und schon geht es erneut los. Nach sechs Minuten ist das 90-Liter-Gefäß genau 8,3 Zentimeter mit Wasser gefüllt. Ein gutes Ergebnis finden die Mitglieder der Pfaffenhofener Jugendwehr, die mit Teamleiter Marlon Fried unterwegs sind.

Bei der Ehmetsklinge sind mehrere Stationen. Zum Beispiel einen Luftballon aufpusten und dann mit der Luft so viele wie möglich von den 25 leeren Plastikbecher vom Tisch wehen, dann wieder aufpusten und so weiter. Am Ende werden die Sekunden der Teilnehmer addiert.

Fingerspitzengefühl ist gefragt

Zusammenarbeit ist auch beim Handtuch-Tennis gefragt. Immer zwei Kinder müssen mit einem Handtuch einen Tennisball fangen und an die nächsten beiden Handtuchhalter weiterwerfen. Die müssen dann auch noch in einen markierten Bereich treffen. Ebenfalls Fingerspitzengefühl braucht es, um einen Ball am Seil in einen wenige Meter entfernten Hula-Hoop-Reifen oder einen ausgedienten Rettungsring zu treffen. 

"Manche Spiele sind an den Arbeitsalltag angelehnt“, erklärt Ingo Krämer, der Ausbildungsleiter beim DLRG ist und an den Zaberfelder Seen Dienst versieht. Denn manchmal müssen die Retter zielgenau treffen können. Ob leere Flaschen mit den Füßen an den Nachbarn weiterreichen, einen Tischtennisball durch einen 25 Meter langen B-Schlauch bergan fädeln oder Wissen über Tierarten bei einem Quiz unter Beweis zu stellen: Die Kinder und Jugendlichen sind gefordert – und freuen sich zum Abschluss auf ein leckeres Vesper.

 

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