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Gastro und Karriere?

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Viele jungen Leute schrecken vor Berufen in der Gastronomie zurück. Sie bringen diese mit langen Arbeitszeiten am Wochenende oder täglichen Überstunden in Verbindung. Dem ist aber nicht immer so. Das beweist das GastroMobil, ein multimedial ausgebauter Linienbus. Das coole Teil auf vier Rädern tourt durch ganz Baden-Württemberg und macht heute zum Tag der Ausbildung einen Zwischenstopp am Kiliansplatz. Der Verein der Köche Heilbronn e.V. organisiert diese Veranstaltung, bei der Berufe im Gastgewerbe vorgestellt werden.

Gemeinsam gegen den Fachkräftemangel 

Das Motto? Theorie im Bus. Praxis vor der Tür. 30 Betriebe sind vertreten, von denen die Mitarbeiter aus ihrem Arbeitsalltag erzählen, junge Leute beraten und Kontakte für Praktika oder ähnliches knüpfen. Alle, die zur Gemeinschaft einer Ausbildung gehören - Schule, Betriebe, Dehoga, IHK - ziehen an einem Strang. Volker Egen, Vorsitzender vom Verein der Köche in Heilbronn betont, wie wichtig der Zusammenhalt ist.

"Gemeinsam an dem Fachkräftemangel zu arbeiten. Das ist unser großes Ziel.“ Und natürlich "die jungen Leute während ihrer Ausbildung zu unterstützen und nicht alleine zu lassen.“ Es sei wichtig die Jugendlichen zu begeistern. "Die Branche hat immer so einen Negativ-Touch“, sagt Martin Eberhard, der als GastroMobil-Betreuer vor Ort für Fragen zur Seite steht. Das soll sich ändern. Für frischen Wind sorgt das GastroMobil. "Es zieht die Jugendlichen an“, weiß Eberhard. Nicht zuletzt, "weil es aufgebaut ist wie ein echtes Hotel“.

Spielerisch die Branche kennenlernen 

Mit interaktiven Stationen kann man in verschiedene Bereiche hineinschnuppern, wie zum Beispiel die Rezeption oder die Küche. Spielerisch die Branche kennenlernen und herausfinden, ob einer der Berufe in Frage kommen – das können Jugendliche hier ausprobieren. Dass Lernen vor allem Spaß machen soll, darüber sind sich alle Beteiligten einig. So auch der 19-jährige Leon Proch. Er ist Azubi im zweiten Lehrjahr beim Rappenhof in Weinsberg. "Ich finde das GastroMobil sehr cool für potenzielle Bewerber oder auch Neulinge, die noch keine Ahnung haben.“

Und nach der Ausbildung? Dann können Azubis ebenfalls vom Netzwerk der Gastronomie profitieren. "Manche wollen ins Ausland, nach Dubai zum Beispiel. Wir haben Verbindungen in die ganze Welt und können den jungen Leuten das ermöglichen“, erklärt Egen. Das GastroMobil jedenfalls ist der erste Schritt. Vielleicht werden nach dem heutigen Tag einige Jugendliche anders über Ausbildungsberufe in der Gastronomie denken. Und mit den Betrieben den nächsten Schritt wagen. Von Praktikum bis Ausbildung über Ausland ist alles möglich. 

 

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