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Mit Leidenschaft für Gott und Musik

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Die Geschichte von Lazarus, den Jesus von den Toten erweckt, ist ein Wunder aus der Bibel. Das Team von Adonia, das Musik mit christlicher Jugendarbeit verbindet, macht daraus ein Musical, das in der heutigen Zeit spielt. In "Herzschlag“ erleben die Hauptdarstellerinnen Martha und Maria alle Gefühlsschwankungen von totaler Anspannung über Hoffnung, Trauer und ekstatischer Freude. Getragen werden die Gefühle von einem 60 Stimmen starken Chor.

Hoffnungsvolle Benachrichtigung

Doch bevor die fast 400 Besucher im voll besetzten Gemeindesaal in Lampoldshausen sich die biblische Geschichte ansehen können, gibt es erst mal eine musikalische Auffrischung in Wiederbelebung. Dazu singt der Chor: "30 Mal drücken und dreimal pusten“. Dann beginnt die Handlung. In der Notaufnahme neben Wartenden, die Kreuzworträtsel lösen oder als Privatpatient keine Zeit mehr haben, möchten Martha und Maria wissen, wie es ihrem Bruder geht. Dieser ist wegen Herzproblemen vom Rettungsdienst eingeliefert worden.

Die beiden Mädchen werden immer wieder vertröstet. Das Lied "Jeder Herzschlag ist ein Geschenk“ unterstreicht die kritische Lage des Bruders. In ihrer Verzweiflung benachrichtigen die Schwestern per Handy ihren Freund Immanuel. Dieser könne heilen, erzählen die beiden Mädchen voller Hoffnung. Der Oberarzt belächelt die Ankündigung nur. "Wir sind in unserem Haus Maximalversorger, haben die besten Spezialisten, die modernsten Geräte und die neuesten Medikamente“, sagt er. Weder die Ärzte noch Freund Immanuel können verhindern, dass der Bruder stirbt.

Minutenlanger Applaus

Das lässt die Schwestern an der Freundschaft zu Immanuel zweifeln. Aber sie halten trotzdem zu ihm. Und tatsächlich kann er den Toten aus seinem Felsengrab holen. Der steht auf und gesteht zur Freude der Besucher: "Ich habe krassen Hunger, brauche erst mal eine Pizza.“ Die Hohepriester, die die publikumswirksame Wunderheilung als gefährlich für die Massen sehen, singen ihr Lied "Er muss weg“. Das Publikum erhebt sich am Ende und spendet minutenlang tosenden Beifall. "Ihr seid der Wahnsinn“, meint dann auch der Gruppenleiter Markus Heusser von Adonia. "Das war nicht nur klasse gesungen, der Ausdruck der Spieler hat mich begeistert“, meinte Rainer Schwab aus Hardthausen hinterher.

Dorothee Frank und Luisa Meier gehören zu den Mitgliedern des Chores. Die beiden waren schon mehrmals in den Ferien in einem Camp, in dem die Vorbereitungen zu den Musicals laufen. Beide finden den Zusammenhalt in der Gruppe großartig und es begeistert sie, Gott neu zu erleben und seine Botschaft zu verkünden.

 

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