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Delighted-Festival findet erstmals statt

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"Hier stehen wir mitten in der Zuschauermenge, wir jubeln alle schon.“ Matthias Straupe läuft über die Kocherwiese in Gochsen. Noch zwitschern nur die Vögel, die Blätter rauschen sanft im Wind. Doch Straupe hat schon ganz genaue Vorstellungen davon, wie es auf der Wiese vom 14. bis 16. September aussehen wird. 

Zehn Bands

Dann findet zum ersten Mal das Delighted-Festival statt. Zehn Bands werden an dem Wochenende auf der Bühne stehen. Von Rock und Pop bis Hip-Hop sind alle Musikrichtungen vertreten. Einzige Gemeinsamkeit: "Das sind alles Bands mit christlichem Hintergrund“, sagt der Vorsitzende des Evangelischen Jugendwerks Gochsen, das das Festival veranstaltet.

Idee von Jugendlichen

Ziel sei es, als Kirche ein Stück weit in der Gesellschaft sichtbar zu sein. Die Idee für das Festival sei von den Jugendlichen gekommen, die sich regelmäßig im Jugendkreis Light Up treffen. "Die sind sehr musikbegeistert“, erklärt Straupe. Darauf spielt auch der Name des neuen Festivals an. Das englische Wort delighted übersetzt der 39-Jährige mit begeistert und wünscht, "dass wir die Jugend für den christlichen Glauben, die Musik und die Gemeinschaft begeistern können“. 

Dafür bereitet Straupe mit seinem Team das Festival seit einem Jahr vor. Rund 50 Ehrenamtliche sind im Einsatz, die meisten davon Teenager oder junge Erwachsene. "Die einen kümmern sich ums Programm, die anderen um die Infrastruktur und wieder andere ums Catering“, erklärt der Vorsitzende. Die jungen Menschen würde es in ihrer Selbstständigkeit fördern, so ein Festival zu organisieren.

Von diesen ist Straupe beeindruckt: "Man entdeckt immer wieder neue Talente.“ Als Beispiele nennt er Jael Dieter, die unglaublich gut kommunizieren könne, und Stefanie Schmalstieg, die die Layouts erstellt habe. Aber auch in der Technik seien begabte Nachwuchstalente am Werk. Erste Erfahrungen konnten die jungen Menschen sammeln, als das Jugendwerk 2014 einen Jugendtag organisierte. Das Festival braucht jedoch etwas mehr Vorbereitungszeit. Für Straupe ist es zuletzt Teil seines Lebens geworden. Mit seinen Töchtern, der sechsjährigen Frieda und den neunjährigen Nele, hat er viele Konzerte besucht.

Nicht auf Gewinn aus

Das Budget für das Festival betrage rund 16.000 Euro, erklärt Straupe. Unterstützt werde das Jugendwerk durch Fördertöpfe von der Landeskirche. Denn: "Das Festival ist nicht auf Gewinn ausgelegt. Es soll der Jugend dienen.“ Über den Eintritt habe man lange diskutiert und dann festgelegt, die Festivalbändchen für sechs Euro zu verkaufen. Am Sonntag muss man keinen Eintritt zahlen. "Wenn insgesamt an den drei Tagen 1.000 Leute kommen, dann sind wir glücklich“, sagt Straupe.

Nicht nur Musik soll die Besucher anlocken, sondern auch ein Indiaca-Turnier am Samstag ab 10.30 Uhr. Außerdem gibt es einen Fotowettbewerb und Line Dancing. In einer Lounge kann man in Ruhe reden, an der Bar gibt es ausschließlich alkoholfreie Cocktails.

 

 

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