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Tripsdrill wächst

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Das rote Geschenkband, das die Altweibermühle umgibt, deutet es an: In Tripsdrill steht in dieser Saison ein besonderes Ereignis an. Der Erlebnispark in Cleebronn feiert in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen. Und es ist kein Zufall, dass die Macher die Altweibermühle auf diese Weise hervorheben. Denn mit ihr beginnt 1929 die Geschichte des Parks. "Ich denke häufiger 60 Jahre zurück“, sagt Helmut Fischer (64), einer der Geschäftsführer des Familienunternehmens am Dienstagmittag im Rahmen eines Presserundgangs

Stetig weiterentwickelt

Sein Großvater und Parkgründer Eugen Fischer weiht die Mühle damals ein. Seitdem hat sich der Erlebnispark stets weiterentwickelt. Über die Historie können sich die Besucher mit der Saisoneröffnung an diesem Wochenende auf Schautafeln informieren.

Tripsdrill wäre nicht Tripsdrill, wenn es nicht wieder eine Neuheit geben würde. Diesmal ist es jedoch keine adrenalinsteigernde Fahrattraktion, wie die 2013 eingeweihte Katapult-Achterbahn Karacho. Helmut Fischer: "Wir wissen, dass die Jugendlichen Action wollen, und deshalb sind wir dabei, dies auszubauen.“ 

Doch 2019 haben die Fischers die jüngeren Besucher im Blick. Auf dem Freigelände zwischen den Achterbahnen Mammut und G'sengte Sau entsteht derzeit ein Erlebnisspielplatz zum Thema Sägewerk, das bereits mit der Holzachterbahn Mammut aufgegriffen wurde. "Wir schauen, dass alles stimmig ist“, sagt Helmut Fischers Bruder Roland.

Alles aus Holz

Zurzeit ist der Abenteuerspielplatz noch eine Baustelle. Im Mai können hier bis zu 500 junge Menschen, vom Kleinkind bis zum Jugendlichen, gleichzeitig spielen. Zu erleben sind 250 Spielelemente aus Robinien- und Kiefernholz in neun Bereichen auf 1400 Quadratmetern. Ein Teil ist sogar behindertengerecht ausgebaut.

Ein Highlight auf dem Spielplatz ist ein 15 Meter hoher Turm. Während der Bauphase hat sich die Familie wegen des heißen Sommers 2018 entschlossen, ein unterirdisches 260 000 Liter fassendes Wasser-Speicherbecken anzulegen. Es dient der Bewässerung im Park.

Mehr Soundtrack

"Wir brauchten ohnehin ein Speicherbecken, und dank dieser unterirdischen Variante haben wir eine platzsparende Lösung gefunden“, sagt Benjamin Fischer, der mit Andreas Fischer der vierten Generation der Familie angehört. Einen sechsstelligen Betrag lassen sich die Fischers den Spielplatz kosten. 

Und noch etwas Neues bekommen die Besucher geboten: "Wir wollen mehr Soundtracks in die Gebäude bringen“, sagt Benjamin Fischer beim von musikalischen Klängen begleiteten Gang durch die Werkstatt des Schneiders von Ulm. "Wir freuen uns, wenn die Menschen mit einem Lächeln über das Gelände laufen“, erklärt Roland Fischer, der sich vorgenommen hat, der Devise seines Vaters zu folgen: "Macht alle Menschen, vom Kleinkind bis zur Oma, glücklich.“

 

 

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