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Parkfest Eröffnung

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Der Wettergott hatte ein Erbarmen mit Besuchern und Veranstaltern bei der ersten Auflage des Parkfestes in Bad Rappenau. Fast pünktlich zum inoffiziellen Start um 12 Uhr und der Eröffnung der Genussmeile schloss Petrus am ersten Festtag seine Schleusen.

Perfektes Wetter

Auch Dieter Wohlschlegel, BTB-Geschäftsführer, blickte erleichtert gen Himmel. Schließlich waren die vergangenen vier Auflagen des Festvorgängers, des Lichterfestes, stets verregnet gewesen, vor zwei Jahren musste der Eröffnungstag sogar abgebrochen werden. 

Ganz anders am Wochenende. Die Sonne strahlt vom Himmel, die Menschen kommen in Scharen in den Kurpark. "Für ein Fest ist das Wetter genau richtig; weder zu kalt noch zu warm“, sagt Dieter Wohlschlegel.

Der Kurpark ist in drei Bereiche aufgeteilt: eine Genussmeile mit Foodtrucks, den Markt der schönen Dinge und das Areal rund um die große Bühne mit vielen Sitzmöglichkeiten. Deshalb sei es auch schwer zu schätzen, wie viele Besucher letztendlich gekommen sind, so Wohlschlegel. "Die Menschen verteilen sich einfach anders als früher mit dem alten Konzept.“ Bis zu 10 000 Personen seien es gewesen, besonders zum Feuerwerk, das in diesem Jahr gestrichen wurde, drängten sich die Besucher auf den Wegen und Wiesen. 

Besondere Atmosphäre

Und auch an diesem Samstag ist besonders in den Abendstunden kaum ein Durchkommen, denn pünktlich zum Sonnenuntergang werden die Bäume in bunte Lichter getaucht und die verschieden farbigen Kerzen auf den Wiesen angezündet. "Das gibt dem Park eine tolle Atmosphäre“, meint Katja Roloff, während sie gemeinsam mit ihrer Tochter von einer Kerze zur nächsten läuft.

Dass der Eintritt zu solch einem Fest komplett kostenlos ist, sei nicht selbstverständlich, so Dieter Wohlschlegel. Das findet auch Wolfgang Wipfler aus Angelbachtal, der immer beim Lichterfest zu Gast war und besonders vom Gastronomieangebot begeistert ist. "Ich möchte mich am liebsten von Anfang bis Ende durchessen“, sagt er lachend. Die syrischen Pommes haben es ihm angetan. "Koriander hätte ich nicht erwartet.“

Musikalische Untermalung

Doch nicht nur essenstechnisch ist einiges geboten, auch die Bands begeistern die Besucher. Neben der Deep-River-Band auf der Bühne am See rocken auf der kleinen Bühne unter der Trauerweide Weasel and the cool Cats aus Thüringen mit Rock 'n' Roll-Klassikern und flotten Sprüchen und gehen auf Tuchfühlung mit den tanzenden Besuchern. "Mir fehlt das Feuerwerk eigentlich gar nicht“, sagt Andreas Eschrich, "so ist alles viel gemütlicher und ruhiger.“ Die Preise für die Speisen seien zwar nicht unbedingt günstig, dafür werde aber auch etwas geboten. 

 

 

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