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Königliche Kandidatin

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Wein – für Mathea Weinstock aus Pfaffenweiler bei Neuenstein ist das ein durch und durch emotional besetzter Begriff. Ihr kommen Oma und Opa in den Kopf, Mama und Papa, sie denkt an viele lange Herbsttage auf dem familieneigenen Weinberg, an denen die ganze Familie bei der Weinlese mit anpackt – harte Arbeit, die verbindet und glücklich macht.

Zusammenhalt der Familie

Am kommenden Freitag, 16. August, präsentiert sich die 24-Jährige als Kandidatin bei der Wahl zur 46. Hohenloher Weinkönigin 2019 im Bürgersaal der Criesbacher Kelter. 

Früher gehörte der Weinberg den Großeltern, heute bewirtschaften ihn die Eltern von Mathea Weinstock – als Hobby. "Das ist viel harte Arbeit. Es muss einem schon richtig viel Spaß machen, sonst macht man das nicht nebenbei.“ Die Weinlese im Herbst erlebt sie jedes Jahr als großes Familienspektakel. "Als Kind habe ich da schon mitgeschafft“, erinnert sie sich. Wenn sie heute ein Glas Wein aus den familieneigenen Weintrauben in der Hand hält, sei das ein tolles Gefühl. 

Heimatverbunden

Beruflich sucht sie ihr Glück in anderen Richtungen. Nach dem Abitur 2013 zieht das Fernweh die junge Frau für ein freiwilliges soziales Jahr nach London. Dort bringt sie in einer Grundschule Kindern mit Migrationshintergrund im Einzelunterricht Englisch bei. "Das habe ich so gerne gemacht, aber unser deutsches Schulsystem gibt das in dieser Form nicht her.“ Also scheidet Lehrerin als Berufsziel aus. Was könnte sie sonst machen? Öffentlichkeitsarbeit reizt die junge Frau.

In Kehl bei Straßburg beginnt sie ihr Public Management-Studium. Danach schlägt sie die Verwaltungslaufbahn beim Landratsamt Hohenlohekreis ein, verbunden mit vielen Praxisphasen: Sie arbeitet in den Rathäusern in Obersulm, Öhringen, im Regierungspräsidium Stuttgart und im Landratsamt Hohenlohekreis in Künzelsau. Dort gefällt es ihr am besten. Das ist es, was sie sich beruflich vorstellt. Seit Mai 2018 arbeitet Mathea Weinstock in der dortigen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. "Ich stehe voll und ganz hinter unserer schönen Region. Deshalb macht mir die Arbeit auch so viel Spaß. Wenn ich als Weinkönigin Hohenlohe repräsentieren könnte, wäre das eine runde Sache, die toll zu mir passt."

Zwei Hoheitstitel

Neben Mathea Weinstock tritt auch Marleen Häfele zur Wahl der Weinkönigin Hohenlohe 2019 an. Eine der beiden wird Königin, die andere Prinzessin. Bei der Wahl müssen sich die beiden Frauen in drei Kategorien behaupten: Sie müssen Fachfragen rund um das Thema Wein beantworten und ihr Wissen zur Region unter Beweis stellen. Im dritten Teil präsentieren sie sich dem Publikum. 

Konkurrenz

Im Wettstreit für die Krone muss sich Mathea gegen ihre Mitkandidatin durchsetzen. Erfahrt hier mehr über die Konkurrentin Marleen Häfele.

 

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