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Jugendliche zeigen ihr musikalisches Könne

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Es ist eine schöne und inzwischen auch liebgewonnene Tradition, dass die Nachwuchsmusiker des Musikvereins Rohrbach und die Schüler der Neuen Musikschule zu Beginn der Adventszeit kleine Konzerte geben. Während die Rohrbacher Nachwuchsmusiker in der heimischen Gießhübelhalle ihr Können zeigten, erfreuten die Eppinger Musikschüler die Besucher in Eppingens guter Stube, der Stadthalle, mit weihnachtlichen Weisen. 

"Ich werde oft gefragt, warum wir das Jahr für Jahr machen", gesteht Rosmarie Weil, "und ich antworte immer: nicht für uns Lehrer, sondern für unsere Schüler". Die Kinder und Jugendlichen, so macht die Leiterin der Neuen Musikschule, die seit 31 Jahren Blockflöte in der Fachwerkstadt unterrichtet, deutlich, "sollen die Möglichkeit haben, das zu zeigen, was sie gelernt haben, und sie sollen und dürfen stolz auf ihre Leistungen sein".

Gitarre

Wieder einmal ist es Rosmarie Weil, deren Blockflötenschüler Unterstützung durch die Gitarren-, Klavier- und Keyboardschüler von Barbara Retzbach sowie die Schlagzeugschüler von Heiko Sauter erhielten und von Werner Friz auf der Gitarre begleitet wurden und so ein abwechslungsreiches Programm zusammenstellten. Wie schon in den vergangenen Jahren war die erfahrene Musiklehrerin darauf bedacht, dass alle Schüler, egal wie lange sie schon dabei sind, am Programm mitwirken können. 

Mit dem Largo aus "Der Winter" von Antonio Vivaldi eröffneten die Kinder das rund einstündige Weihnachtskonzert, danach freuten sie sich mit "Guter, braver Nikolaus" schon mal auf das Kommen des roten Gesellen am Freitag. Mit "Feliz navidad" wünschten die Blockföteneleven multilingual "Frohe Weihnachten". Es ist das Besondere bei den Weihnachtskonzerten von Rosmarie Weil, dass die erfahrene Pädagogin regelmäßig alte, schöne, deutsche Weihnachtslieder wie "Vom Himmel hoch", "Leise rieselt der Schnee", "Stille Nacht, heilige Nacht", "Fröhliche Weihnacht" oder "Wir sagen euch an, einen lieben Advent" auf die Spielliste setzt. Bei nicht wenigen Besuchern stellte sich hier echte, tiefe Vorfreude auf die beginnende Adventszeit ein, so manche Erinnerung aus Kindheitstagen stieg vor dem geistigen Auge auf.

Schlittenfahrten

Doch es gab nicht nur Weihnachtslieder, sondern auch Lieder, die den beginnenden Winter besingen. "A, a, a, der Winter, der ist da", die Volksweise aus der Feder von Hoffmann von Fallersleben, ist ein Lobpreis an den Winter. Die Weise erzählt von der Vorfreude auf Weihnachten, wenn die Kinder im Traum den Weihnachtsbaum sehen, und sie erzählt von winterlichen Schlittenfahrten. Doch das Lied mahnt auch, bei der Kälte die Armen nicht zu vergessen. "Wenn du liegst in warmen Kissen, vergiss die nicht, die frieren müssen", mahnt der Text und könnte damit aktueller nicht sein. 

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