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Turnhalle in Ausschreibung

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Lange hatte sich der Siegelsbacher Gemeinderat nicht nur an der Frage, welche Fassade die neue Turnhalle erhalten soll, abgearbeitet. Nun, da alle Entscheidungen zur Fenster- und Deckenhöhe und natürlich zum äußeren Erscheinungsbild des in die Jahre gekommenen Gebäudes getroffen sind, geht es in die Phase der Ausschreibung

Öffentliche Suche

"Uns sitzt die Zeit im Nacken.“ Architekt Erhard Caspari wirkt dennoch zuversichtlich, als er dem Gemeinderat das Prozedere erklärt. Öffentlich ausgeschrieben werden die wesentlichen Gewerke. Übersetzt bedeutet das: Welches Unternehmen wird für Rohbauarbeiten wie Maurer-, Abbruch- oder Betonarbeiten zuständig sein? Die Gemeinde kann nicht einfach eine Firma auswählen, sondern muss ihre Suche öffentlich machen.

Ab dem 26. Juli stehen die Unterlagen für die Bewerbung zur Verfügung. Auf der Website der Gemeinde können die Schriftstücke heruntergeladen werden. Bis zum 4. September, also genau sechs Wochen, läuft die Frist, dann muss die Bewerbung schriftlich eingegangen sein. Caspari hofft, dass die Bauferien der Firmen der Planung keinen Strich durch die Rechnung machen. 

"Wir wollen das wirtschaftlichste Angebot haben“, betont Bürgermeister Tobias Haucap. Das bedeutet, nicht nur das auf den ersten Blick günstigste Angebot auszuwählen, sondern auch die Folgekosten im Blick zu behalten.

Langes Prozedere

Dass es jetzt zeitlich eng werden könnte – schließlich ist der Beginn der Arbeiten bereits für Anfang Oktober geplant – liegt auf der Hand. Dann sollen die Abbrucharbeiten losgehen. Zu Beginn des kommenden Jahres planen die Verantwortlichen mit dem Start des Rohbaus. Im Juni soll die Sporthalle fertig sein. Fehlen wird dann nur noch der Innenausbau. Die feierliche Einweihung findet, wenn alles klappt, im Oktober 2020 statt.

"Das ist eben ein umfangreiches Werk mit vielen Einzelpositionen“, sagt Erhard Caspari. Deshalb kann es sein, dass die Gemeinde den Auftrag nicht an eine Firma vergibt, sondern – wenn die Voraussetzungen stimmen – mehrere Unternehmen mit ins Boot holt. Wichtig seien bei der Auswahl aber auch Aspekte wie Tariftreue und die Einhaltung des Mindestlohns, sagt Haucap.

Wie viel die Halle voraussichtlich kosten wird, steht ebenfalls fest. War man im November 2017 noch von knapp 1,9 Millionen Euro ausgegangen, liegt die Kalkulation nun bei rund 2,1 Millionen Euro. Verschätzt habe man sich nicht, so Haucap. Vielmehr seien seitdem die Baukosten gestiegen. "Solch eine Schätzung wird nach dem Baupreisindex gemacht“, erklärt der Bürgermeister. Und der ändere sich immer wieder. 

 

 

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