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Jugendkonferenz soll Format der Wahl bleiben

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Nach dem Jugendgemeinderat ist vor der Jugendkonferenz . Weil das alte Gremium mangels Interesse eingestellt wurde, hat die Stadt ein neues Format der Beteiligung installiert und damit gute Erfahrungen gemacht. Im Jahr 2020 soll es die nächste Runde geben. 

Zufrieden

Der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats wurde am Dienstagabend (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) über den Verlauf der zweiten Jugendkonferenz im Juli informiert. Die Bilanz fällt überwiegend positiv aus, wie Rathaussprecher Sönke Brenner vorab gegenüber unserer Zeitung bestätigte. "Wir sind mit dem Format zufrieden", so Brenner, der zuvor jahrelang die Arbeit des Eppinger Jugendgemeinderats begleitet hatte. Als eine der ersten Städte in der Region hatte die Fachwerkstadt 1994 ein solches Gremium ins Leben gerufen. Der Rat hatte auch durchaus Erfolge vorzuweisen, sorgte etwa dafür, dass ein Ruftaxi abends die Stadtteile an den Bahnhof anband. Doch das Interesse erlahmte zusehends. Das Aus kam 2017, nachdem sich zur anstehenden Wiederwahl nur eine Bewerberin gefunden hatte. 

Eine Renaissance des Jugendgemeinderats hält Sönke Brenner für ausgeschlossen. Das dauerhafte Engagement mit regelmäßigen Sitzungen sei "einfach nicht mehr zeitgemäß" – wohl aber der Einsatz für klar umrissene Sachfragen bei einer Jugendkonferenz , die anschließend in Arbeitskreisen am Ball bleibt. Neben Vertretern aus Gemeinderat, Verwaltung und der Jugendhilfe hatten im Juli 25 Schüler der weiterführenden Schulen an der zweiten Konferenz teilgenommen und ihre Vorstellungen skizziert. Drei Arbeitsgruppen formierten sich im Anschluss zu den Themen Gartenschau, Umwelt und Campus. Beim Großereignis 2021 wollen die Jugendlichen ihre Vorstellungen einbringen. Sie wünschen sich vor allem ein Beachvolleyballfeld auf dem Gartenschaugelände, das auch nach 2021 weiter genutzt werden kann. OB Holaschke brachte ein Multifunktionsfeld ins Spiel, auf dem auch auch andere Sportarten Platz finden können. Ein geeigneter Standort soll noch gesucht werden. 

Campus

Auch zum Schulcampus am Berliner Ring gibt es zahlreiche Ideen. Die Schüler wünschen sich einen Aufenthaltsraum und haben Verbesserungsvorschläge für die Gestaltung der Mensa. 
Der Arbeitskreis Umwelt hat bereits einen Erfolg zu verzeichnen. Auf seine Anregung hin werden die Tüten, die Eppingen für die Hinterlassenschaften von Hunden bereitstellt, in Zukunft aus Recyclingmaterial hergestellt. Eppingen gibt laut Verwaltung jedes Jahr 100 000 solcher Hundekotbeutel aus.

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