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Daheim und doch nicht zuhause

Übersicht

Seit ich denken kann, mache ich mit meiner Familie und Freunden Campingurlaub. Meine Eltern sind durch meine Großeltern auch schon immer Camper gewesen. Meine Mama war des Öfteren Zelten, mein Papa fuhr mit dem Wohnwagen in den Urlaub oder mietete sich ein Mobile Home. Als ich ungefähr drei Jahre alt war, wagten meine Eltern hin und wieder einen Zelturlaub. Doch, wie auch mein Vater bereits als Kind mit seiner Familie regelmäßig auf einen Campingplatz in Norditalien gefahren ist, führte er dies aus Gewohnheit ebenso mit meiner Mama, meiner Schwester und mir durch. Vor allem, weil der Campingplatz familienfreundlich ist und viel zu bieten hat. So war unser Urlaubsziel im Sommer einige Jahre hintereinander immer Italien.

Wohnwagen

Nicht nur im Sommer, auch im Frühling und im Herbst sind wir gerne mit unserem Wohnwagen unterwegs. Urlaub bedeutet für uns keine Fernreise mit dem Flugzeug oder dem Schiff, wir erholen uns auch auf einem schönen Fleckchen in Deutschland. Am liebsten halte ich mich auf Campingplätzen auf, bei denen man direkten Zugang zum Meer oder See hat, da ich gerne mit dem Stand-Up-Paddling-Bord unterwegs bin.                                                                

Natürlich schätzen wir unsere altbewehrten Campingplätze, aber sind auch immer offen für neues. Unvergesslich bleibt für mich der Urlaub, bei dem wir nachts Besuch von Waschbären bekamen oder als unser Vorzelt mit Wasser gefüllt war. Die Straße war ein reiner Fluss, auf dem Kinder mit ihren Paddelbooten umherfuhren. Ich kann aber mit sicherem Gewissen sagen, dass ich noch nie auf einem Campingplatz war, den ich jetzt im Nachhinein nicht mehr anfahren würde. Wenn die sanitären Anlagen gepflegt sind, finde ich so schnell nichts, worüber ich mich beklagen kann. Vor allem nicht mit unserem Wohnwagen, durch welchen alles möglich ist. Kochen stellt kein Problem dar, durch das Vorzelt ist man vor Wind und Wetter geschützt und man kann sich wohlfühlen, wie daheim.

Freundschaft

Das Schöne am Campen ist, dass man immer auf neue Leute trifft und Freundschaften schließt. Ich halte mit vielen den Kontakt, auch wenn der gemeinsame Aufenthalt auf dem Campingplatz mittlerweile schon einige Jahre her ist. Camping bedeutet für mich vor allem Freiheit. Man kann spontan von einem Ort zum nächsten reisen. Um Tagesausflüge zu unternehmen, haben wir praktischerweise unser Auto. Von schlechtem Wetter lassen wir uns nicht die Laune vermiesen. Wenn es regnet, freue ich mich über das beruhigende Geräusch der Regentropfen auf dem Wohnwagendach. Was man immer dabeihaben sollte, ist ein Sturmband, womit man das Vorzelt fest verankern kann. Denn man weiß nie, wie schnell das Wetter umschlägt.

In den letzten Jahren haben wir bemerkt, dass immer mehr Menschen auf den Geschmack des Campens kommen, weil es von Jahr zu Jahr schwieriger wird, einen Platz auf unserem Lieblingscampingplatz zu bekommen. Ich kann es sehr gut verstehen, dass viele Freude am Camping finden und kann versichern, dass ich bis jetzt, einen Hotelurlaub noch nicht vermisst habe.                                                                                                                       

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