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Musikschulen werben für Unterricht

Übersicht

Für die Musikschulen in der Region beginnt in den nächsten Wochen das neue Schulhalbjahr. Anmeldungen sind möglich. Wer sich noch unsicher ist, kann Instrumente ausprobieren. Einen solchen Infotag bietet beispielsweise die Musikschule Neckarsulm am Samstag an, auch die Weinsberger Bildungseinrichtung präsentiert sich in Kürze. Die Musikschule Unterer Neckar, zuständig auch für Teile des Kraichgau, erlebt eine starke Nachfrage. Anders sieht es in Eppingen aus. 
Fähigkeiten „Die musikalische Erziehung fördert Skills wie Teamgeist, Disziplin und Zielorientierung.“ Diese Fähigkeiten seien auch im späteren Berufsleben von Vorteil, sagt Jochen Hennings, Leiter der Musikschule Neckarsulm. Um Eltern und Kinder für den Unterricht zu gewinnen, finden in den nächsten Wochen einige Veranstaltungen statt. 

Instrumente ausprobieren 

Am 15. Februar wird in Neckarsulm mit der Veranstaltung „Ein Instrument für dich“ die Möglichkeit geboten, Instrumente auszuprobieren. Ab 10 Uhr darf experimentiert und getestet werden. Besonders fleißige Kinder erhalten ein Diplom samt goldenen Notenschlüssel, wenn mindestens drei Instrumente angespielt werden. Gerade weil die Anzahl der Musikschüler die letzten Jahre stagniere, sei man natürlich bestrebt, die Bekanntheit der Schule, gerade auch unter Grundschulkindern, zu erhöhen, beschreibt Hennings die Situation. Das Halbjahr in Neckarsulm beginnt im März. Ein Unterricht ist in der Regel ab dem dritten Lebensjahr möglich.

Die Bedeutung solcher Probeveranstaltung hebt auch Sylvia Gassert hervor. Die Leiterin der Musikschule Weinsberg am initiiert 29. März, zeitgleich zum verkaufsoffenen Sonntag, einen Tag der offenen Tür. Den erhöhten Publikumsverkehr wolle man so nutzen, um für die Schule zu werben, erklärt Sylvia Gassert. Durch vermehrte Ã?ffentlichkeitsarbeit wolle sie neben der Schule auch die angebotenen Instrumente bekannter machen. Die beliebtesten Instrumente seien nach wie vor Klavier, Gitarre oder die Geige. „Die anderen Instrumente sind oft eher unbekannt als unbeliebt“, erklärt Sylvia Gassert.

Wieder im Plus

Ein zeitweiser Rückgang der Schülerzahlen konnte in Weinsberg mittlerweile wieder ins Gegenteil gekehrt werden. „Es wurde zu wenig dafür geworben“, vermutet Sylvia Gassert rückblickend. 
Die Musikschule Unterer Neckar aus Bad Friedrichshall bietet auch in Bad Rappenau oder Siegelsbach ihren Unterricht an. Zurzeit kommt die Schule auf knapp 2000 Schüler, die 2600 Unterrichtseinheiten pro Woche belegen, sagt Schulleiter Marco Rogalski unserer Zeitung. „Es steigt stetig.“ Dabei ziehe es in allen Orten an, allerdings zahlenmäßig unterschiedlich stark. Beispiel Siegelsbach: Da würden zwar fast alle Mädchen und Jungen erreicht, allerdings gebe es im Kraichgau-Ort insgesamt wenige Kinder.

Kooperationen

Die steigende Nachfrage führt Marco Rogalski auf das „gute Personal“ sowie die Struktur zurück: „Wir haben alle Grundschulen mit im Boot.“ Mit den Kitas kooperiere man ebenso wie mit Schulen, die im Ganztagsangebot sind. Die meisten Anmeldungen gibt es zum Schuljahrsstart nach den Sommerferien, allerdings sei der März ebenfalls wichtig. „Auch jetzt sind die Anmeldezahlen sehr hoch“, sagt der Musikschulleiter. 
Rückläufig ist es in Eppingen. Simone Körner, Vorsitzende der als Verein organisierten Musikschule Eppingen, führt das auf die Strukturen zurück. Man habe weniger Kapazitäten für Kooperationen als die städtischen Kollegen, arbeite aber trotzdem mit Kindergärten und Grundschulen zusammen, um für den Unterricht zu werben. Neben einem Tag der offenen Tür am 26. Juli gebe es das ganze Jahr die Möglichkeit von Probestunden, erklärt Simone Körner.

 

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