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Aus für Wilma Wunder in der Heilbronner Sülmer City

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Nach nur dreieinhalb Jahren schließt am kommenden Freitag das "Wilma Wunder" in der Sülmerstraße 40 in Heilbronn. Zu den Gründen erklärt Torsten Petersen, Geschäftsführer der Enchilada Franchise GmbH, zu der die Gastro-Marke gehört: "Wir haben uns schon vor der Corona-Krise entschieden, das Restaurant zu verkaufen. Diese Entscheidung hatte wirtschaftliche Gründe."

Trotz vieler Bemühungen habe sich der Standort nicht in dem Maße entwickelt, wie sich das die Enchilada Gruppe gewünscht habe. Ähnliche Gründe hatten Ende 2016 auch zum Aus des Lokals Spazz geführt.

19 Mitarbeitern wurde gekündigt

Insgesamt sind bei Wilma Wunder in Heilbronn 19 Mitarbeiter, acht von ihnen in Vollzeit, in unterschiedlichen Anstellungsverhältnissen beschäftigt. Ihnen wurde fristgerecht gekündigt. "Ein leider notwendiger Schritt", wie Petersen bedauert.

In Heilbronn ist die Enchilada Gruppe noch mit den Lokalen Enchilada, Burgerheart und Lehner's vertreten. Sie sind von der Schließung von Wilma Wunder nicht betroffen. "Wir sind mit der Entwicklung dieser Locations sehr zufrieden. Sie werden von den Heilbronnern sehr gut angenommen", sagt Torsten Petersen.

Samangi von den Warsteiner Stuben übernimmt

Die Immobilie neben dem Hafenmarktturm übernimmt der Heilbronner Gastronom Babak "Babi" Samangi. Der 37-jährige Koch und Geschäftsführer der "Warsteiner Stuben" an der Allee will in den ehemaligen Wilma-Wunder-Räumlichkeiten das Black Bone Steakhouse & Bar eröffnen. "Bis Anfang Oktober wollen wir das Lokal renovieren, die Zahl der Sitzplätze innen etwas verkleinern und American Style reinbringen", hat Samangi klare Vorstellungen.

Ein gastronomischer Schwerpunkt wird auf Dry-aged-Steaks und einem Mittagstisch liegen. Kaffee und Kuchen sollen von 15 bis 17 Uhr das Angebot abrunden, ehe um 17.30 Uhr das Abendgeschäft beginnt. 30 bis 40 Mitarbeiter, unter ihnen eventuell auch ehemalige Wilma-Wunder-Beschäftigte, sollen dann für das Wohl der Gäste sorgen.

Die "Warsteiner Stuben" werden Babak Samangi und sein Team auch künftig als Steakhouse betreiben.

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