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Gemeinde investiert in die Kinderbetreuung

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Die Kinderbetreuung kostet die Kommunen viel Geld, auch weil die Personalkosten stetig steigen. Gleichzeitig muss wegen des Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz sowie durch die Ausweisung von Neubaugebieten immer wieder in die Infrastruktur investiert werden. Das gilt auch für Gemmingen, wie Bürgermeister Timo Wolf in einem Gespräch erläutert. „Wir haben in der vergangenen Gemeinderatssitzung drei Planungsaufträge vergeben“, erklärt er, „und haben Prioritäten gesetzt, denn wir können nicht alle drei Maßnahmen gleichzeitig angehen“.

Drei Punkte auf der Liste

Auf Platz drei der To-do-Liste steht die energetische Sanierung des Kindergartens in der Wiesenstraße, der erst vor einigen Jahren saniert und erweitert wurde. „Auf Platz zwei steht der Kindergarten in Stebbach“, so Wolf. „Hier haben wir schon länger die Sanierung der Krippe geplant.“

Aktuell besteht der Kindergarten noch aus zwei Gebäuden – dem Kindergarten und dem ehemaligen Schwesternwohnheim. „Wir möchten die beiden Teile verbinden und hatten ursprünglich geplant, in diesem Verbindungsbau einen Bewegungsraum unterzubringen.“ Von diesem Plan habe man sich in Teilen verabschiedet, denn es soll jetzt sowohl ein Bewegungs- als auch ein Gruppenraum untergebracht werden. Durch den geplanten Verbindungsbau könnten Synergien besser genutzt und den Erzieherinnen die Arbeit erleichtert werden.

Baubeginn könnte schon im nächsten Jahr sein

Der größte Punkt auf der To-do-Liste, mit Nummer eins auf der Prioritätenliste, ist der Kindergarten in der Gemminger Bahnhofstraße. „Das Gebäude steht unter Denkmalschutz“, schickt Wolf voraus, „ursprünglich gab es Pläne für einen großen Anbau“. Diese Pläne hat die Verwaltung nun in die Schublade gelegt und die Idee entwickelt, das Obergeschoss für den Kindergartenbetrieb zu nutzen. „Dort ist aktuell noch die Bücherei untergebracht“, so Wolf, „aber es gibt bereits Überlegungen für einen alternativen Standort“. Über die Ideen, wo die Bücherei untergebracht werden kann, möchte Wolf noch nicht öffentlich sprechen, solange die Varianten nicht geprüft sind. Für den Umbau des Obergeschosses zum Kindergarten spricht, „dass ein Umbau im Gebäude immer schneller geht als ein Neubau“. Denn es gab auch schon die Überlegung, einen komplett neuen Kindergarten zu bauen. „Wenn es von den Kosten her darstellbar ist, erscheint die Variante mit der Umnutzung des Obergeschosses am sinnvollsten“, sagt er.

„Wir könnten im Obergeschoss Platz für zwei Gruppen schaffen, möglicherweise für eine Ü3-Gruppe und eine Krippengruppe“, so Wolf. „Wir müssten die Sanitäranlagen und die Nebenräume anpassen, und die Heizung muss erneuert werden, aber von der Substanz her ist das Gebäude in Ordnung.“ Wolf ist von dieser Lösung überzeugt. Sollte die Planung zu dem gleichen Ergebnis kommen und der Gemeinderat zustimmen, „könnten wir 2021 mit der Umsetzung beginnen“.

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