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„Jugend hackt" startet mit erster Veranstaltung

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Kreative Ideen umsetzen und dabei die Technik als Werkzeug benutzen: Das soll ein neues Labor an der Heilbronner Hochschule unter anderem ermöglichen, das „Jugend hackt“-Lab. „Ein geschützter Raum, wo Schüler und Studierende sich ausprobieren können“, nennt es Lisa Zimmermann. Sie leitet das Projekt des Startklar-Gründerzentrums. Am vergangenen Samstag wurde das „Jugend hackt“- Lab mit einem Workshop eröffnet. Wegen Corona sind alle Veranstaltungen zunächst online

Hackathon

„Jugend hackt“ ist ein nicht-gewinnorientiertes Programm zweier Berliner Vereine. Unter dem Motto „Mit Code die Welt verbessern“ bringen ehrenamtliche Mentoren an verschiedenen Standorten Schülern digitale Werkzeuge und etwa das Programmieren näher. Außerdem veranstaltet „Jugend hackt“ sogenannte Hackathons, bei denen die Teilnehmer gemeinsam an Projekten im IT-Bereich arbeiten. Nun hat die Hochschule Heilbronn zusammen mit der Arnfried-und-Hannelore-Meyer-Stiftung das Programm nach Heilbronn an den Sontheimer Campus geholt. 

Normalerweise sind Schüler ab etwa 12 Jahren die Zielgruppe von „Jugend hackt“. Durch den Standort auf dem Campus sollen in Heilbronn aber auch Studierende miteingebunden werden. „Es soll einen Austausch zwischen Studierenden und Schülern geben“, sagt Lisa Zimmermann. Außerdem suche man unter den Studierenden auch Mentoren für die Schüler. „Wenn zum Beispiel eine Studentin der medizinischen Informatik das Projekt begleitet, schafft sie damit auch ein Vorbild. Das zeigt jungen Frauen, wie spannend so etwas auch für sie sein kann“, erklärt die Projektleiterin.

Zudem sei der sogenannte Maker Space der Hochschule Heilbronn direkt neben dem neuen Labor. „Damit ist dann auch die Nähe zu anderer technischer Ausstattung da, falls einmal etwas gelötet werden muss oder zum Beispiel ein 3D-Drucker benötigt wird“, sagt Zimmermann.

Digitalisierung

Bis die Schüler und Studierenden das reale Labor benutzen können, finden die Veranstaltungen erst einmal online statt. „Der erste Workshop dreht sich um die Digitalisierung“, erzählt Zimmermann. Sie selbst werde dabei in einem interaktiven Vortrag erklären, was Digitalisierung bedeutet und welche Auswirkungen sie etwa für die berufliche Zukunft junger Menschen hat. Nach dem Vortrag könnten sich die Teilnehmer im „Community Talk“ kennenlernen und austauschen. 

Wichtig ist Zimmermann, dass die Workshops des Labs möglichst niederschwellig sind. „Deshalb gibt es auch viele Veranstaltungen für Neueinsteiger, zum Beispiel einen Programmier-Workshop, bei dem man keine Vorkenntnisse braucht.“ Solange die Events wegen Corona digital sind, können Schüler aus ganz Deutschland teilnehmen.

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