Stimmt.de

Titelseite.indd
Stimmt! Magonline lesen!

Nachricht-Detail

Kein Jugendlicher soll verloren gehen

zurück zur Übersicht

Vor einem Jahr haben die Heilbronner Agentur für Arbeit, das Jobcenter der Stadt Heilbronn und die Stadt Heilbronn die Jugendberufsagentur (Juba) gegründet. Seither hat die Einrichtung in der Rosenbergstraße 50 in etwa 1100 Beratungsgesprächen jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren bei Fragen und Problemen geholfen. 

Das Portfolio kann sich sehen lassen: Neben den Leistungen der Berufsberatung und der Arbeitsvermittlung in Verbindung mit der Grundsicherung sind auch Jugendberatung, Integrationsmanagement für Geflüchtete sowie Leistungen des Bildungsbüros unter dem gemeinsamen Dach der Juba verankert. Hinzu kommt die Vernetzung mit anderen Partnern, wie dem Haus des Jugendrechts, was weitere Möglichkeiten zur Unterstützung junger Menschen bietet.

Ausgangssituation

„Die Jugendberufsagentur ist ein Musterbeispiel für ein gelungenes Arbeitsbündnis“, sagt Bürgermeisterin Agnes Christner. Gleich zu Beginn sei die Devise der neuen Einrichtung klar gewesen: „Kein Jugendlicher darf verloren gehen.“ Christner verweist auf die Ausgangssituation vor einem Jahr mit einer dynamischen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und der zugleich überproportional hohen Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen. 

Mit einem Sofortzugang zu den vielfältigen Angeboten traf die Juba von Beginn an einen Nerv. Im ersten Monat November 2019 hatten 213 Jugendliche die Einrichtung aufgesucht. Doch dann kam die Corona-Pandemie, die Entwicklung wurde abrupt unterbrochen.

Daher arbeitet die Juba zurzeit an einer eigenen Webseite. Hier finden Nutzer künftig prägnante Beschreibungen der Leistungen und die Juba-Hotline. Herzstück der Seite wird ein Terminvereinbarungstool, mit dem die Jugendlichen einen persönlichen oder telefonischen Termin vereinbaren können. Auch wollen sich die Juba-Kooperationspartner künftig auf Instagram präsentieren, um einen modernen Zugang zu Angeboten zu schaffen.

Auf Augenhöhe

„Unser Erfolgskonzept war von Beginn, dass wir jungen Menschen auf Augenhöhe begegnen, mit Respekt und als Gestaltende ihrer eigenen Zukunft“, betonen die Juba-Koordinatoren Jochen Hemer und Katharina Feil, die ihre jungen Besucher fachlich und persönlich so unterstützen wollen, dass sie sich selbst zu helfen lernen und so die eigene Richtung ihres Erwerbslebens bestimmen können. „Die Juba-Stelle ist eine liebevolle Stelle“, war dann auch das Feedback eines Jugendlichen. 

Die Pandemiesituation bedeutet für die Juba, dass ein Einlass ohne Termin derzeit nicht möglich ist. Viele Angelegenheiten können online, schriftlich oder telefonisch erledigt werden. Erreichbar ist die Juba unter 07131 969777.

Galerien

Regionale Events

Nightshopping

Am 29. Oktober öffnen die Heilbronner Geschäfte bis 22 Uhr ihre Türen.