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Kurze Wege und gründliche Reinigung gegen das Virus

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Regionalität und kurze Anfahrtswege liegen vielen Verbrauchern schon länger am Herzen. Denn lokale Lebensmittelproduktion stärkt nicht nur die heimische Wirtschaft. Sind die Erzeugnisse auch noch gesund, gewinnt das körperliche Wohlbefinden.

Wenn es aber nicht nur um die „tausende Liter eingesparten Diesel“ geht, die der Obst- und Gemüsehof Heinrich in Öhringen den Lebensmittelproduzenten aus sonnigeren Gebieten voraus hat, sondern mit den kurzen Anfahrten auch noch die Weiterverbreitung des Coronavirus eingedämmt wird, bekommt die Regionalität einen zusätzlichen Anreiz.

Familienangelegenheit

In der fünften Generation leitet Gerald Heinrich in Hohenlohe den landwirtschaftlichen Betrieb. Es herrschen also Tradition und jede Menge Erfahrung auf dem Hof am Häldenbächle. Aktuell werde viel Rot- und Weißkohl geerntet, außerdem Kürbisse, „Herbstgemüse eben“, sagt Heinrich. „Bei uns weiß man, was man hat und außerdem woher es kommt.“ Neben Obst- und Gemüse gehören auch selbst hergestelltes „Erdbeergsälz“ und seltenere Produkte wie der Erdbeersecco und Honiggurken zum Sortiment. 

Nicht nur die Kundschaft, die Heinrichs Gemüse und andere Produkte unter anderem im Ö-Center unter freiem Himmel finden, soll gesund bleiben. „Wir legen auch Wert darauf, dass unsere Saisonarbeiter bestmöglich geschützt sind“, sagt Gerald Heinrich. Daher sind Corona-Tests für alle Arbeiter Pflicht.

Knappheit kann kommen

Gesundheit ist auch die Kernkompetenz von Hygiene Klein im Schwaigerner Teilort Massenbach. Seit 1978 vertreibt das Familienunternehmen „alles rund ums Thema Gesundheit und Hygiene“, wie Firmeninhaber Heinrich Klein betont: „Bei uns gibt es das Gesamtpaket.“ 

Die Ankunft von Covid-19 in Deutschland bedeutete für das mittelständische Unternehmen eine nie gekannte Nachfrage. „All unsere Geschäftspartner wurden aber genauso überrollt wie wir.“ Die ganz großen Lieferengpässe sind mittlerweile passé. „Hier und da kann es aber schon zu Knappheiten kommen“, sagt Klein.

Geprüfte Qualität

Der Onlineshop bietet ein umfangreiches Sortiment an Produkten, die in der Pandemie essenziell sind, wie zum Beispiel Mund-Nasen-Masken, Desinfektions- und Reinigungsmittel sowie Schutzbekleidung und Einweghandschuhe. Dabei habe Qualität oberste Priorität: „Wir verkaufen keine Feld-, Wald- und Wiesenprodukte“, stellt der Unternehmer klar. „Alles was wir anbieten ist offiziell geprüft, getestet und gelistet, erfüllt also die Ansprüche für medizinische Einrichtungen wie Krankenhäuser und Arztpraxen. Beim Desinfektionsmittel reicht es eben nicht, wenn Alkohol drin ist.“ 

Frei Haus

Sollte es allerdings nur um den feucht-fröhlichen Spaß gehen, wäre man beim Getränke-Center Ilsfeld genau richtig. Auf 600 Quadratmetern Verkaufsfläche bietet Inhaber Marco Nadj ein breites Sortiment an. Neben Bier, Wein und Spirituosen gibt es natürlich auch sämtliche antialkoholischen Getränke wie Fruchtsäfte oder Mineralwasser. 

Trumpf im Ilsfelder Getränkehandel ist der persönliche Kundenservice. „Wir sind schnell, unkompliziert, hilfsbereit und freundlich“, fasst Nadj die Stärken des Getränke-Center zusammen, „wenn es schnell gehen muss, ist der Kunde in einer Minute wieder draußen.“ Derzeit fällt mit dem Festservice einiges an Ertrag weg. Biergarnituren, Kühlwägen, Stehtische sind seit der Pandemie nicht mehr gefragt. Dafür bietet das Getränke-Center Lieferungen an Privatkunden ab sieben Kisten an. Durch den Abhol- und Lieferservice soll nun der wirtschaftliche Schaden möglichst klein gehalten werden.

Denn der Schutz seiner Kunden ist Marco Nadj wichtig. „Wir tun alles dafür, dass unsere Kunden möglichst sorgenfrei und sicher bei uns einkaufen können.“ Maskenpflicht, Plexiglas-Trennwände, Abstandsregeln und Desinfektionsmittel sollen einen gesundheitlich unbedenklichen Einkauf gewährleisten. Marco Nadj versichert: „Hier im Getränke-Center nehmen wir die Gefahren der Pandemie ernst.“

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