Stimmt.de

Titelseite.indd
Stimmt! Magonline lesen!

Nachricht-Detail

Patenschaften für Schüler

zurück zur Übersicht

Kreativ sein, um auf sich aufmerksam zu machen heißt es für die Freien Johannesschulen Flein, wenn es darum geht, Spenden zu rekrutieren. Deshalb wurde jetzt ein Förderkreis gebildet. Eine neue Idee ist, dass Unterstützer Patenschaften übernehmen können. In diesem Jahr sind neben dem alljährlichen Kalender „Kunststücke“ auch Postkarten gedruckt worden. 

Staatlich anerkannt

Drei Jahre nach der Gründung im Schuljahr 1999/2000 wurde das Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum als Ersatzschule staatlich anerkannt. Das bedeutet, das Land bezahlt die Lehrkräfte und gibt einen Zuschuss zu baulichen Maßnahmen. Wie für den neuen Anbau, der jüngst fertiggestellt wurde. Den allergrößten Teil der Ausgaben muss aber der Träger der Schule, der Verein zur Förderung seelenpflegebedürftiger Kinder auf anthroposophischer Grundlage Unterland, selbst aufbringen. Spenden sind deshalb eine wichtige Finanzspritze

„Bisher gab es kein Vehikel, die Schule zu unterstützen“, sagt Geschäftsführerin Susanne Villinger. Wer der Freien Förderschule nach der Waldorfpädagogik Geld zukommen lassen wollte, musste sich die Kontodaten von der Homepage holen. Jetzt gibt es einen Förderkreis und eine Karte, auf der angekreuzt werden kann, welchen Betrag man überweisen oder abbuchen lassen möchte – einmalig, monatlich oder jährlich. „Wer spendet bekommt halbjährliche Informationen von der Schule, auch darüber, wie die Spenden verwendet werden und wird zum Tag der offenen Tür eingeladen“, sagt Villinger.

„Man kann auf der ganzen Welt Patenschaften übernehmen. Hier bei uns ist das auch sinnvoll“, weist die Geschäftsführerin auf eine besondere Art der Zuwendung hin, die an den Johannesschulen jetzt möglich ist. Man könne gezielt ein Kind unterstützen, indem man das Schulgeld übernehme oder Lernmaterial bezahle. „Wenn ich einen Interessenten habe, schaue ich nach einer Familie. Es muss ja ein bisschen passen“, sagt Villinger. „Die Eltern fanden das ganz toll“, erzählt sie von der Reaktion auf ihre Initiative.

Villinger spricht von einer großen Spendenbereitschaft, die beim Neubau wieder deutlich geworden sei. Sie glaubt, dass Gönner gerne gezielt in ein Projekt investieren wollten. „Wir möchten eine neue Schaukel und brauchen Pflanzen für den Außenbereich“, nennt sie zwei Beispiele. Der Erlös der „Kunststücke 2021“ fließt in Anschaffungen für einen Bewegungsraum. Die Schüler mit Förderbedarf hätten besondere Bedürfnisse, und die anthroposophische Ausrichtung der Einrichtung erfordere spezielle Ansprüche an Lernmaterial und Ausstattung.

Sechserpack Postkarten

Für den Kalender ist die Auswahl an Schülerarbeiten groß. Aber nur 13 können berücksichtigt werden. „Wir haben so viele tolle Bilder von den Kindern. Deshalb haben wir entschieden, wir machen daraus Postkarten“, informiert Villinger. Das Bundle zu fünf Euro enthält sechs Postkarten, das für zehn Euro zwölf Karten. 

Verkaufsstellen

Kalender, Postkarten und die Förderkreis-Karten für Spenden gibt es in den Johannesschulen in der Seeäckerstraße 3, im Weinhaus Armbruster und in Gerdas Laden in Flein sowie bei der Buchhandlung Stritter in Heilbronn.

Galerien

Regionale Events

Digitale Azubimesse

Mehr als 50 Unternehmen stellen von 14. bis 20. Februar ihr Aus- und Weiterbildungsangebot digital vor.

Neuer Impfpunkt

Die Stadt Heilbronn ergänzt ihr Impfangebot um die Harmonie.