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Nach Brand in Neuenstadt: Tote als Zwillinge identifiziert

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Das haben Untersuchungen bestätigt, wie es am Mittwoch von den Behörden hieß. Zudem wurde bekannt, dass gegen den 29 Jahre alten Vater wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt wird. Er, die 27 Jahre alte Mutter sowie ein achtjähriger Bruder der Zwillinge erlitten schwere Verletzungen bei dem Brand.

Es gebe Hinweise, dass dieser im Bereich des Kinderzimmers ausgebrochen sei. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Dachgeschosswohnung seien nach derzeitigem Ermittlungsstand die ursprünglich angebrachten Rauchmelder nicht mehr vorhanden oder außer Betrieb gewesen: „Da nicht auszuschließen ist, dass die Folgen des Brandes durch ordnungsgemäß angebrachte und funktionsfähige Rauchmelder abgemildert worden wären, wurden Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung gegen den 29-jährigen Vater aufgenommen“, schreiben die Behörden.

Bei den Ermittlungen des Landeskriminalamtes (LKA) seien unterdessen keine Anhaltspunkte für eine „technische Brandursache“, also einen technischen Defekt, festgestellt worden. Am Sonntagmorgen waren um 6.00 Uhr mehrere Notrufe bei der Polizei eingegangen, weil der Dachstuhl des Hauses brannte. Rund 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei sowie Notfallseelsorger rückten daraufhin an.

Raum der Trauer nach Brandkatastrophe

Die evangelische Kirchengemeinde bietet für alle Menschen, die durch die Brandkatastrophe in Neuenstadt belastet sind, einen Ort der Trauer und Stille an. In der Stadtkirche St. Nikolaus wird es an diesem Donnerstag, 23. Dezember, von 13 bis 15 Uhr die Möglichkeit geben, geschützt im Kirchenraum zu trauern. "Der Kirchenraum ist ein geschützter Raum der Trauer und Tränen, der Gedanken und Stille", heißt es im Ankündigungstext. Immer wieder werden Texte gesprochen, immer wieder spielt die Orgel, immer wieder ist Zeit der Stille. Es liegt außerdem ein Buch bereit, in das Gebete und Gedanken eingetragen werden können. Wer wolle, könne eine Kerze oder Bilder oder andere "Herzensgegenstände" mitbringen. Diese können im Chorbereich der Kirche ausgebreitet werden.

Aufgrund der Corona-Bestimmungen dürfen sich nicht mehr als 35 Personen gleichzeitig im Kirchenraum aufhalten. Es besteht Maskenpflicht, es gelten die üblichen Abstandsregeln. 

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