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Die nächsten Öffnungsschritte

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Was sich abgezeichnet hat, ist nun offiziell bestätigt: Laut Zahlen des Robert-Koch-Instituts sind der Landkreis Heilbronn und der Hohenlohekreis stabil unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 bei den Corona-Neuinfektionen. Ab Donnerstag greift die nächste Lockerungsstufe. Unter anderem entfällt die Testpflicht in Außengastronomie oder Freibädern. 

Weiter sinkend

Für den Landkreis Heilbronn wies das RKI am Mittwochmorgen aus, dass es 24,4 Neuinfektionen binnen einer Woche, gerechnet auf 100 000 Einwohner, gab. Im Hohenlohekreis waren es 14,2. Damit sind beide seit fünf Tagen unter der Schwelle von 35, die für die nächste und vorerst weitreichendste Stufe der Corona-Verordnung maßgeblich ist.

Dann gilt ab Donnerstag, 10. Juni, im Landkreis Heilbronn und in Hohenlohe die nächste Öffnungsstufe. Zentral: Die Testpflicht für Außenbereiche fällt weg, also in Gastronomie, bei Open-Air-Veranstaltungen oder in Freibädern. Bildungs- und Kulturevents im Freien sind mit bis zu 750 Teilnehmern möglich. Auch Feiern in Gaststätten mit 50 Leuten sind erlaubt, hier nur für Getestete, Geimpfte oder Genesene. Bei dem angekündigten schönen Wetter könnte es in der Außengastronomie einigen Zulauf geben.

Einzelhandel

Die Stadt Heilbronn ist wegen etwas schlechterer Zahlen noch einen Öffnungsschritt hinterher. Am Mittwoch war die Stadt zum vierten Mal unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50. Das ist auch für Donnerstag zu erwarten, dann greift hier ab Freitag jene Stufe, die im Landkreis schon seit Montag gilt: Dann darf der Einzelhandel wieder ohne Termin, Test oder Kundendatenerfassung öffnen. Nur die Zahl der Kunden je Fläche bleibt weiter beschränkt. Bei stabiler Inzidenz unter 50 dürfen Gaststätten bis 1 Uhr öffnen, Freizeitparks sind wieder im Spiel. Saunen und Wellnessbereiche dürfen aufsperren, für Veranstaltungen sind wieder mehr Teilnehmer zugelassen. Private Treffen sind mit bis zu zehn Personen aus drei Haushalten möglich. 

„Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, die uns einen weiteren Schritt hin zur Normalität ermöglicht“, freut sich Oberbürgermeister Harry Mergel. Zugleich mahnt er aber eindringlich, dass die Entwicklung nicht unumkehrbar sei. „Die Pandemie ist noch nicht zu Ende.“

 

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