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"Wir Absolventen bleiben positiv"

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Der meistdiskutierte Aspekt bei dem „Corona-Jahrgang“ ist wohl, wie sich unsere Zukunft in Folge der Pandemie entwickeln wird. Häufig wird darüber gestritten, ob wir es nun leichter oder schwerer hatten als die Jahrgänge vor uns, und wenn ja, wie unsere Chancen beeinflusst werden. Immer wieder kommen dabei Vorurteile hoch.

Als Abiturientin gebe ich zu: Auch ich hatte zu Beginn der Pandemie Angst, in der Berufswelt mit solchen Vorurteilen konfrontiert zu werden, die möglicherweise meine Chancen beeinträchtigen würden. Und ich merke es ja, besonders in der Abiturvorbereitung, dass mir so einiges an Stoff fehlt, den wir im Online-Unterricht nicht behandelt haben. Sich ihn dann selbstständig zu erarbeiten, ist schwierig und schafft viel Unsicherheit, da schließlich der gesamte Stoff abiturrelevant ist. Doch vor allem spüre ich die Veränderungen durch Corona in meinem Alltag noch immer. Um diese Zeit zu beschreiben, gebrauche ich das Wort „Stress“. Klar, vor dem Abitur oder den Prüfungen hat man oft Stress. Aber es ist nicht so wie jetzt, wo wir vieles allein schaffen müssen.

Und doch bleiben wir Absolventen positiv: Trotz möglicher Lücken sind wir uns einig, dass uns die zusätzliche Zeit, die wir durch den Fernunterricht zu Hause verbringen konnten, bei der Vorbereitung geholfen hat. Abgesehen von Reisen und Auslandsjahren sind wir uns bei unseren Zukunftsplänen längst sicher. Ich zum Beispiel möchte unbedingt ein Studium im Bereich Crossmedia-Redaktion an der Hochschule der Medien in Stuttgart aufnehmen. Schon während Corona-Zeiten habe ich gute Erfahrungen gemacht, beispielsweise bei Studieninformationstagen – auch, wenn ich die Unis nicht live besichtigen konnte.  

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