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Wie tickst du?

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Jeder von uns hat sie, ob bewusst oder unbewusst: Ticks. Sei es, dass wir bestimmte Wörter häufig benutzen, oft zu spät kommen oder an unseren Fingernägeln kauen. Solche Angewohnheiten loszuwerden, ist nicht einfach. Welche Ticks hast du? Willst du sie loswerden? Oder dir sogar welche aneignen? Das haben wir junge Menschen in der Heilbronner Innenstadt gefragt.

 

 

„Meine schlechte Angewohnheit: Ich zocke sehr viel, da man im Moment ja nicht viel anderes machen kann. Stattdessen möchte ich mir angewöhnen, gesünder zu essen, um meinem Körper etwas Gutes zu tun. Ich sollte außerdem versuchen, nicht immer so faul zu sein.“

Daniel Krapp, 18, Schüler, Flein

 

 

 

„Musikinstrumente sind sozusagen meine guten Angewohnheiten – ich kann einfach nicht ohne. Gitarre spiele ich seit vier Jahren und Piano jetzt seit einem Jahr. Richtige Ticks habe ich aber auch: Ich benutze häufig die Wörter ,safe‘ und für meine Freunde ,Broski’. Etwas, das ich mir angewöhnen sollte, wäre mehr für meinen Führerschein zu lernen, an dem ich seit drei Jahren dran bin.“

Betil Uzun, 20, Schülerin, Heilbronn

 

 

 

„Ich sollte mir unbedingt angewöhnen, nicht immer so faul zu sein und auch ein bisschen mehr auf meine Ernährung zu achten. Ich sage sehr oft zur Begrüßung ,Shalom’. Warum, weiß ich auch nicht so wirklich. Eine gute Angewohnheit von mir ist das Eishockeyspielen.“

Nico Horter, 17, Schüler, Heilbronn

 

 

 

„Meine wohl krasseste Angewohnheit ist es, mich immer zu schminken. Ein ganz schlimmer Tick von mir ist es außerdem, Nägel zu kauen. Und ich habe einen Putzfimmel, das kann ich mir einfach nicht abgewöhnen. Ich sage oft ,wuhu‘ und erfinde eigene Wörter. In unserer Freundesgruppe hängen wir oft die Endung ,ski’ an und benutzen alle möglichen Sprachen. Ich versuche, mir das Rauchen und meine Angst vor Menschenansammlungen, wie zum Beispiel in der Stadt, abzugewöhnen.“

Sina Scharr, 23, Schülerin, Kirchheim

 

 

 

„Mein Tick ist es, immer ja‘ zu allem zu sagen. Das hat Vorteile aber natürlich auch Nachteile. In letzter Zeit versuche ich mir anzugewöhnen, mehr Sport zu machen und weniger zu essen.“

Erion Suku, 15, Schüler, Heilbronn

 

 

„Meine schlechten Angewohnheiten sind es, immer alles zu verlieren oder kaputt zu machen. Außerdem komme ich, egal wie viel Mühe ich mir gebe, immer zu spät. Mir etwas davon abzugewöhnen, habe ich bislang aber noch nicht versucht.“

Cosima Rathke, 19, Schülerin, Untergruppenbach

 

 

 

„Ich liebe es zu zeichnen, das ist meine gute Angewohnheit. Etwas, das ich versucht habe, mir abzugewöhnen, ist introvertiert zu sein. Das stört mich nämlich. Da ich schon Ukulele spiele, habe ich versucht, Gitarre zu lernen. Etwas, das ich häufig sage ist ,keine Ahnung‘.“


Azra Konjhodzic, 20, Schülerin, Lauffen

 

 

 

„Ich sage häufig ,,wyld‘‘, das kann ich mir wohl nicht mehr abgewöhnen. Meine gute Angewohnheit ist, Skateboard zu fahren. Zurzeit versuche ich, etwas mehr zu essen, weil ich zunehmen möchte.“

Justin Salen, 17, Schüler, Heilbronn

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