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Höchste Ehrung , die national möglich ist

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Der Nachwuchsfotografin Hanna Wirth aus der Jugendgruppe des Fotoclubs Obersulm (FCO) ist zum zweiten Mal ein großer Coup gelungen. Sie hatte bereits im Jahr 2020 die Deutsche Jugend-Fotomeisterschaft des Deutschen Verbands für Fotografie (DVF) in der Altersklasse 13 bis 16 Jahre gewonnen. Nun hat die talentierte junge Frau aus Weinsberg-Grantschen gleich doppelt nachgelegt: Bei ihrer insgesamt dritten Teilnahme an einer Deutschen Fotomeisterschaft wurde Hanna Wirth in der nächsthöheren Altersklasse 17 bis 20 Jahre Deutsche Jugend-Fotomeisterin 2021 und holte zusammen mit ihren Vereinskameraden Erik Rothes und Paul-Richard Kaufmann die Clubwertung im Jugendwettbewerb ihrer Altersklasse.

Paradies

Vier ihrer sechs für den Wettbewerb eingereichten Bilder kamen in die Wertung des mehrstufigen Punktesystems. Drei der vier Bilder erhielten eine sogenannte „Annahme“, das heißt, sie wurden von der Wettbewerbsjury mit je einem Punkt bewertet. Das galt für die drei Bilder „Sunset Lovers“, „Blick ins Nichts“ und „Vergessene Schuhe“. Ihre Makrofotografie „Guck-Guck“, die bei einer Exkursion der FCO-Jugendgruppe auf die Buga in Heilbronn entstanden war und eine Wildbiene zeigt, die aus einer Dahlienblüte linst, schaffte noch mehr: Es wurde als einziges Foto mit einer Medaille ausgezeichnet und brachte Hanna Wirth eine Wertung von drei Punkten.

„Die Buga war für uns Makrofotografen ein Paradies, da gab es viele tolle Motive“, schwärmt die 17-Jährige. Zusätzlich zu ihren beiden Meistertiteln in Einzel- und Clubwertung wurde das Nachwuchstalent des FCO mit der Retina-Nadel in Bronze ausgezeichnet, die ihre fotografische Gesamtleistung bei den Teilnahmen an drei Deutschen Fotomeisterschaften würdigt. „Ich war überrascht und natürlich auch glücklich, als ich von der Auszeichnung erfahren habe. Man weiß ja vorher nie, auf was die Jury bei der Auswahl der Fotos Wert legt“, berichtet Hanna Wirth.

Stolz

„Ich freue mich sehr für Hanna, dass sie den Titel Deutsche Jugend-Fotomeisterin gewonnen hat. Das ist die höchste Auszeichnung, die man als junger Fotograf auf nationaler Ebene in der Einzelwertung erreichen kann“, betont Susanne Kaufmann, Mitgründerin, Leiterin der FCO-Jugendgruppe und selbst eine national und international ausgezeichnete Amateurfotografin. „Es sind die Vielseitigkeit und Vielfalt der Motive von Hannas fotografischem Schaffen, die sicherlich die Wertung durch die Jury beeinflussen“, meint Susanne Kaufmann. Seit 2018 betreut sie die begabte Nachwuchsfotografin, die von ihrem Vater Ralf, ebenfalls Hobbyfotograf, 2014 im Alter von zehn Jahren mit dem „Kameravirus“ infiziert wurde. Auch ihre ältere Schwester Rebecca (21) ist eine erfolgreiche Fotografin, die für die Jugendgruppe des FCO Preise gewonnen hat.

Familienbetrieb

„Ich bin sehr stolz über den Titelgewinn meiner Tochter. Das Bild „Vergessene Schuhe“ gehört zu meinen Lieblingsbildern“, sagt Hannas Mutter Claudia Wirth. „Wenn unsere Fotografenfamilie auf Fotoexkursion ist, tragen mein Mann und meine Töchter ihre Fotoausrüstung, und ich trage die Verpflegung“, erzählt sie. „Es ist toll, dass wir dieses Jahr auch die Clubmeisterschaft in der Altersklasse 17 bis 20 Jahre gewonnen haben“, sagt Susanne Kaufmann. Dazu hätten Erik Rothes mit seinen Bildern „Flut“, das mit einer Urkunde (zwei Punkte) ausgezeichnet wurde, und der Annahme des Bildes „Horse“ sowie ihr Sohn Paul-Richard Kaufmann mit der Annahme seines Bildes „Schrammsteine“ beigetragen. Ihre Auszeichnungen nahmen die Jungfotografen des FCO bei der Meisterschaftsfeier des DVF vor zwei Wochen in Dillingen entgegen.

 

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